KrankheitmittelJun–Dez

Rhododendron-Knospenbräune

Pycnostysanus azaleae

Erkennen

Die Rhododendron-Knospenbräune wird durch den Pilz Pycnostysanus azaleae verursacht und befällt vor allem Rhododendron und Azalee. Betroffene Blütenknospen verfärben sich braun bis grauschwarz, vertrocknen und öffnen sich im Frühjahr nicht mehr; sie bleiben oft monatelang oder bis ins nächste Jahr am Strauch hängen. Im Herbst und Winter erkennst du den Pilz an feinen, borstenartigen schwarzen Fruchtkörpern, die aus den Knospenschuppen wachsen. Der Pilz nutzt häufig Einstichstellen der Rhododendronzikade als Eintrittspforte, deshalb tritt die Knospenbräune oft gemeinsam mit Zikadenbefall auf.

Vorbeugen

Sammle vertrocknete, braune Knospen konsequent ab und entsorge sie im Hausmüll, nicht im Kompost, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreitet. Sorge für einen luftigen Standort mit ausreichend Abstand zwischen den Sträuchern und lichte dichte Bestände regelmäßig aus, damit Blüten und Knospen nach Regen rasch abtrocknen. Da die Rhododendronzikade als Wegbereiter gilt, hilft es, ihren Befall im Blick zu behalten und betroffene Triebspitzen frühzeitig zurückzuschneiden. Verwende bei Neupflanzungen wenn möglich robuste, gesunde Pflanzware aus vertrauenswürdiger Herkunft und meide dauerfeuchte, schattige Lagen ohne Luftbewegung.

Betroffene Pflanzen

Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.

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