Zum Inhalt springen

Akebia quinata

Akebie

Volksnamen: Schokoladenwein, Klettergurke

Akebie

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Akebie, botanisch Akebia quinata, ist ein halb-immergrüner Schlingstrauch aus Ostasien, der mit seinen fünfteiligen Blättern und würzig duftenden Blüten im April jeden Zaun oder jede Pergola in einen blühenden Vorhang verwandelt. Die kleinen dunkelvioletten Blüten erinnern im Duft an Schokolade, daher der Beiname Schokoladenwein. Nach warmen Sommern bilden sich im Herbst wurstförmige, violette Früchte mit süßem, gelatineartigem Fruchtfleisch, das roh gegessen werden kann; dafür braucht die Pflanze allerdings meist einen zweiten Klon in der Nähe. Die Akebie klettert kräftig und windend bis zu mehreren Metern, weshalb sie an einem stabilen Gerüst am besten aufgehoben ist. Beachte: Nur das reife Fruchtmus ist zum Verzehr geeignet. Rinde, Blätter und vor allem die Samen enthalten Bitter- und Reizstoffe und sollten nicht gegessen werden; halte in Gärten mit Kindern und Haustieren am besten ein Auge darauf, dass nur das Fruchtinnere probiert wird.

Pflegehinweise

Gib der Akebie ein Rankgerüst oder einen Zaun, an dem sie sich hochwinden kann; sie wächst kräftig und braucht in den ersten Jahren einen kräftigen Schnitt im Spätwinter, damit sie nicht zu dicht wird. Wässere junge Pflanzen regelmäßig, besonders in trockenen Sommerwochen, ältere Exemplare sind an geschützten Standorten recht genügsam. Für reichen Fruchtansatz pflanzt du am besten zwei unterschiedliche Klone oder Sämlinge, da die Selbstbestäubung oft schwach ausfällt. In rauen Lagen lohnt sich Winterschutz an der Basis, etwa eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh, damit die Wurzeln auch strenge Fröste gut überstehen. Ein sonniger bis halbschattiger Platz an einer warmen Wand fördert sowohl die Blütenfülle als auch die Fruchtreife im Herbst.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–78.0

Bodenart

durchlässig, humos, feucht, nährstoffreich

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart mit Schutz

Die Akebie mag einen lockeren, humosen Gartenboden, der Feuchtigkeit hält, ohne Staunässe zu bilden. Sie kommt mit leicht sauren bis neutralen Böden gut zurecht und dankt dir eine gute Portion Kompost bei der Pflanzung mit kräftigem Wuchs. Kalkreiche, sehr trockene oder verdichtete Böden bremsen sie spürbar.

Düngung

Mittelzehrer

Eine Gabe reifer Kompost im Frühjahr reicht der Akebie meist für die ganze Saison. Wächst sie in einem eher mageren Boden, kannst du im Frühsommer noch einmal mit Hornspänen oder verrottetem Mist nachlegen. Frisch gepflanzte Exemplare freuen sich über eine Mulchschicht, die den Boden gleichmäßig feucht hält und langsam Nährstoffe abgibt.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide die Akebie im Spätwinter zurück, solange sie noch nicht treibt, um ihren kräftigen Wuchs an Rankgerüst oder Pergola zu lenken. Entferne dabei zu dicht wachsende oder verkahlte Triebe, damit Licht und Luft ins Innere kommen. Ein Rückschnitt nach der Blüte ist ebenfalls möglich, kostet dich dann aber einen Teil der nächsten Blütenfülle.

Erfahrungen aus echten Gärten

Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.

Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?

Wenn du eigene Notizen anlegen willst, melde dich an oder leg ein Konto an.