Liquidambar styraciflua
Amberbaum
Volksnamen: Amerikanischer Amberbaum, Süßgummibaum
Foto: Jean-Pol GRANDMONT · CC BY 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Amberbaum, botanisch *Liquidambar styraciflua*, besticht durch sein ahornähnliches, fünf bis siebenlappiges Laub, das ihn oft mit dem Ahorn verwechseln lässt. Sein wahrer Auftritt kommt im Herbst: Von Gelb über Orange bis zu tiefem Rot und Violett durchläuft die Krone ein Farbenspiel, das im Garten kaum zu toppen ist. Als mittelgroßer bis großer Baum braucht er von Anfang an Platz, denn er wird mit den Jahren stattlich und bildet eine schlanke, kegelförmige Krone. Die korkig gefurchte Rinde und die stacheligen, kugeligen Fruchtstände geben ihm auch im Winter Struktur und machen ihn zu einem Blickfang das ganze Jahr über.
Pflegehinweise
Pflanze deinen Amberbaum an einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit tiefgründigem, leicht saurem bis neutralem Boden; auf kalkreichen, sehr trockenen Böden zeigt er gerne Chlorose durch Eisenmangel. Halte den Wurzelbereich in den ersten Jahren nach der Pflanzung gleichmäßig feucht, besonders in trockenen Sommerwochen ab Juni. Ein Rückschnitt ist selten nötig; entferne höchstens im Spätwinter abgestorbene oder sich kreuzende Äste, damit die natürliche Kronenform erhalten bleibt. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus rund um den Stamm hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Konkurrenzbewuchs. Da die Wurzeln flach streichen können, pflanze ihn mit Abstand zu Wegen und Leitungen, am besten schon im Herbst ab Oktober KW 40, wenn der Boden noch warm ist.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, feucht, nährstoffreich, kalkmeidend
Der Amberbaum mag tiefgründigen, gleichmäßig feuchten Boden ohne Staunässe. Er zeigt sich am wohlsten auf leicht bis mäßig saurem Untergrund und reagiert auf kalkreiche, verdichtete Böden schnell mit Chlorose. Ein Platz mit humoser, lockerer Erde und geschütztem Mikroklima zahlt sich bei dieser Art besonders aus.
Düngung
Mittelzehrer
Verwöhne den Amberbaum im Frühjahr mit einer Kompostgabe rund um den Wurzelbereich, das reicht für die ganze Saison meist schon aus. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält die Feuchtigkeit und liefert nebenbei Nährstoffe nach. Auf zusätzliche Düngung im Sommer kannst du gut verzichten, sie treibt sonst zu viel weiches Wachstum, das Frost übel nimmt.
Schnitt
Der Amberbaum bildet von Natur aus eine schöne, gleichmäßige Krone und braucht deshalb kaum Eingriffe. Schneide nur in der Jugendphase leicht nach, um eine stabile Leittriebstruktur zu fördern, am besten im Spätwinter vor dem Saftfluss. Größere Schnittmaßnahmen verträgt die Art nur schlecht, sie reagiert mit Wundfäule und langsamer Verkallung.
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