Arnica montana
Arnika
Volksnamen: Bergwohlverleih, Wolfsblume, Bergwurz
Foto: Franz Eugen Köhler, Köhlers Medizinal-Pflanzen · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Arnika ist eine Wildstaude aus den Bergwiesen Mittel- und Nordeuropas mit leuchtend gelben, sonnenartigen Bluetenkoepfen von Juni bis August. Die Pflanze zaehlt zu den bekanntesten Heilpflanzen im deutschsprachigen Raum, ihre Anwendung als traditionelle Arznei betrifft ausschliesslich aeusserliche Zubereitungen aus den Bluetenkoepfen, niemals den Rohverzehr. Frisches Pflanzenmaterial reizt Haut und Schleimhaut, weshalb Kinder und Haustiere von der Pflanze ferngehalten werden sollten. In Deutschland steht Arnica montana unter Naturschutz, im eigenen Garten kultiviertes Saatgut- oder Topfmaterial ist davon nicht betroffen. Arnika gilt in Kultur als anspruchsvoll und dankt dir mageren, kalkfreien Boden mit viel Geduld.
Pflegehinweise
Pflanze Arnika auf einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit saurem, durchlaessigem und naehrstoffarmem Boden, ein Sand-Torf-Gemisch oder Moorbeeterde eignet sich gut. Halte den Boden gleichmaessig leicht feucht, staunasse und kalkhaltige Erde vertraegt die Pflanze nicht. Verzichte auf Duengung, zu reichhaltiger Boden schwaecht die Pflanze und foerdert Faeulnis an der Wurzel. Schneide verbluehte Koepfe ab, um im Spaetsommer eine zweite, kleinere Bluehphase anzuregen. Im Winter freut sich Arnika ueber eine luftige Reisigabdeckung, dichte Laubdecken foerdern dagegen Faeulnis.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, sandig, kalkmeidend
Arnika mag magere, durchlässige Böden ohne viele Nährstoffe und verträgt keinen Kalk. In der Natur wächst sie auf sauren Bergwiesen, im Garten also einen sandigen bis lehmig-sandigen Platz ohne Staunässe wählen. Ein nährstoffreiches Beet mit Kompost ist eher ungeeignet, sie verkümmert dann oder verschwindet ganz.
Düngung
Schwachzehrer
Arnika braucht keine zusätzliche Düngung, ein nährstoffarmer Standort entspricht ihrem natürlichen Lebensraum. Falls der Boden zu mager wirkt, reicht im Frühjahr eine dünne Schicht reifer Komposterde. Auf stickstoffbetonte Dünger besser ganz verzichten, sie fördern nur den Blattwuchs statt der Blüte.
Überwinterung
Arnika ist winterhart und übersteht deutsche Winter im Freiland problemlos. Eine lockere Mulchschicht aus Laub schützt den Wurzelstock zusätzlich vor starkem Frost, besonders im ersten Standjahr. Staunässe im Winter meiden, denn nasse Füße mag sie das ganze Jahr über nicht.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Teilung
Die Aussaat gelingt am besten im Spätsommer oder zeitigen Frühjahr, Arnika ist Kaltkeimer und braucht eine Frostperiode zum Keimen. Die feinen Samen nur leicht andrücken, sie sind Lichtkeimer und dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Etablierte Horste lassen sich im Frühjahr teilen, das bringt schneller blühfähige Pflanzen als die Aussaat. Geduld mitbringen, bis zur ersten Blüte vergehen oft zwei Jahre.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Doldenblütler (Apiaceae)
Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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