Vigna unguiculata
Augenbohne
Volksnamen: Kuhbohne, Schwarzaugenbohne
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Augenbohne, botanisch Vigna unguiculata, stammt ursprünglich aus Afrika und liebt Wärme mehr als jede heimische Bohnenart. Sie bildet lange, schlanke Hülsen mit Körnern, die ein markantes dunkles Auge tragen, daher der Name. Als Wärmeliebhaberin übersteht sie auch trockene, heiße Sommerwochen erstaunlich gelassen und eignet sich deshalb gut für sonnige, geschützte Beete oder Kübel auf der Terrasse. Im DACH-Raum gelingt sie am besten in warmen Lagen oder mit Vorkultur im Haus, da sie Frühjahrsfröste und kühle Nächte gar nicht mag. Geerntet werden können sowohl junge, grüne Hülsen als auch reife Trockenkörner für den Vorrat.
Pflegehinweise
Säe die Augenbohne erst nach den letzten Frostnächten, ab Mitte Mai · KW 20, direkt ins warme Beet oder ziehe sie ab Ende April im Haus vor. Sie möchte einen sonnigen, windgeschützten Platz mit lockerem, gut durchlässigem Boden. Gieße regelmäßig, aber maßvoll: stehende Nässe mag sie gar nicht, längere Trockenphasen übersteht sie dafür besser als die meisten anderen Bohnen. Ranken bildende Sorten wie *‚California Blackeye'* freuen sich über ein Rankgerüst, buschige Typen kommen ohne Stütze aus. Ernte die Hülsen jung für den Kochtopf oder lasse sie bis zur vollständigen Reife am Strauch, wenn du die Körner trocken lagern möchtest.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, sandig
Die Augenbohne mag lockeren, gut durchlässigen Boden, der sich im Sommer schnell erwärmt. Schwere, staunasse Böden verträgt sie schlecht, daher lohnt sich bei lehmigem Untergrund eine Portion Sand oder reifer Kompost zur Auflockerung. Ein mäßig nährstoffreicher, humoser Boden reicht völlig, zu viel Stickstoff fördert nur das Blattwerk statt der Hülsen.
Als Hülsenfrucht hinterlässt die Augenbohne stickstoffreichen Boden, der Starkzehrern im Folgejahr zugutekommt. Baue sie nicht zwei Jahre in Folge auf derselben Fläche an.
Düngung
Schwachzehrer
Als Hülsenfrucht bindet die Augenbohne über ihre Wurzelknöllchen selbst Stickstoff aus der Luft und braucht daher kaum Düngung. Eine Kompostgabe bei der Pflanzung im Frühjahr genügt meist für die ganze Saison. Wer den Boden zusätzlich verwöhnen möchte, arbeitet etwas gut verrotteten Mist oder Pflanzenjauche flach ein, mehr braucht die genügsame Pflanze nicht.
Erfahrungen aus echten Gärten
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