Veronica beccabunga
Bachbunge
Volksnamen: Bachbunge-Ehrenpreis, Bornkresse
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Bachbunge, botanisch *Veronica beccabunga*, ist ein heimisches Wildkraut, das am Rand von Bächen, Quellen und Teichen kriecht und dort saftig grüne Teppiche bildet. Von Mai bis in den Spätsommer öffnet sie kleine, leuchtend blaue Blüten mit hellem Auge, die Bienen und Schwebfliegen anlocken. Die fleischigen, glänzenden Blätter schmecken kressig mild und würzig, roh im Salat oder als Zugabe zu Quark und Kräuterbutter. Da sie ausschließlich in sauberem, fließendem oder langsam stehendem Wasser gedeiht, sammle nur an unbelasteten Gewässern und wasche gründlich, denn in stehenden oder verschmutzten Gewässern kann sich der Kleine Leberegel ansiedeln.
Pflegehinweise
Die Bachbunge braucht dauerhaft nasse Füße: ein Platz im Flachwasser, an der Teichkante oder in einem staunassen Beet mit Bachlauf passt am besten. Setze die Pflanze mit reichlich Abstand von 20 bis 30 cm, denn sie breitet sich über kriechende, wurzelnde Triebe rasch aus und bildet dichte Bestände. Regelmäßiges Ernten der Triebspitzen fördert buschigen Neuaustrieb und hält die Pflanze kompakt. Sie ist winterhart und zieht sich in kalten Wintern zurück, treibt im Frühjahr aus dem Wurzelstock aber zuverlässig wieder aus. Ein sonniger bis halbschattiger Standort am Wasser reicht ihr völlig, zusätzliche Düngung braucht sie in der Regel nicht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, kalkliebend
Die Bachbunge wächst am liebsten mit den Füßen im Wasser oder im dauerhaft nassen, nährstoffreichen Boden am Teich oder Bachrand. Humoser, leicht kalkhaltiger Grund sagt ihr besonders zu, staunasse Stellen verzeiht sie ohne Probleme. Auf trockenem oder sandigem Untergrund wächst sie nur zögerlich und verkümmert schnell.
Düngung
Mittelzehrer
Als Ufer- und Wildpflanze braucht die Bachbunge kaum Zusatzdüngung, solange das Wasser nährstoffreich genug ist. Etwas reifer Kompost im Frühjahr direkt ins Uferbeet gegeben reicht völlig aus. Im Teich selbst genügt in der Regel das natürliche Nährstoffangebot aus Fischbesatz oder Herbstlaub.
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