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Artemisia vulgaris

Beifuß

Volksnamen: Gemeiner Beifuß, Fliegenkraut

Beifuß

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Beifuß ist eine heimische Wildstaude, die an Wegrändern, Zäunen und Gartenrändern wächst und dort schnell große Horste bildet. Die Blätter sind oberseits dunkelgrün und unterseits silbrig behaart, die Blüten selbst sind unscheinbar und stehen in lockeren Rispen. Botanisch heißt die Pflanze Artemisia vulgaris; im Kleingarten kennt man sie vor allem als klassisches Gewürz zu fettem Braten wie Gans oder Ente. Beifuß ist sehr wüchsig und verträgt mageren, trockenen Boden ebenso wie Halbschatten, deshalb eignet er sich gut für Randzonen, die sonst wenig hergeben.

Pflegehinweise

Pflanze Beifuß an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem Boden; auf zu nährstoffreicher Erde wird er schnell sparrig und fällt auseinander. Gieße nur in längeren Trockenphasen, ansonsten kommt die Staude mit dem natürlichen Niederschlag gut zurecht. Schneide die Triebe im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah zurück, damit die Pflanze im nächsten Jahr wieder dicht und kompakt austreibt. Da Beifuß sich über Wurzelausläufer ausbreitet, lohnt sich eine Rhizomsperre oder ein jährliches Ausdünnen, wenn er nicht den ganzen Beetrand erobern soll. Ernte die Triebspitzen kurz vor der Blüte, etwa Ende Juli KW 30 bis Anfang August KW 31, dann ist das Aroma am kräftigsten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, mager, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Beifuß ist genügsam und wächst am liebsten auf durchlässigem, eher magerem Boden. Zu nährstoffreiche, schwere Erde fördert nur weiches Wachstum ohne Ertrag an Aroma. Ein sonniger, warmer Platz mit etwas Kalk im Boden tut ihr gut, an feuchte Standorte kommt sie aber ebenso gut zurecht.

Düngung

Schwachzehrer

Beifuß braucht als robuste Wildstaude praktisch keine Düngung. Etwas reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig, mehr würde ihr Aroma eher schwächen. Auf mageren Standorten wächst sie gesünder und würziger als auf gut versorgten Beeten.

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