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Pinus mugo

Bergkiefer

Volksnamen: Latsche, Legföhre, Bergföhre

Bergkiefer

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Bergkiefer, botanisch Pinus mugo, wächst als niedriger, dicht verzweigter Nadelstrauch mit dunkelgrünen, paarigen Nadeln und kleinen eiförmigen Zapfen. In den Alpen wächst sie wild als Latsche an Hängen und Steinfeldern, im Garten kommen vor allem kompakte Kugelsorten wie *‚Mops'* für Steingarten und Kübel zum Einsatz. Sie ist außerordentlich winterhart, verträgt Frost bis weit unter minus 20 Grad und übersteht auch raue, windige Lagen ohne Schutz. Nadeln und junge Triebspitzen enthalten ätherisches Öl und wurden traditionell für Erkältungsbäder und Inhalationen genutzt; für den Hausgebrauch reicht diese Info, konkrete Dosierungen gehören in fachkundige Hände. Die Bergkiefer ist nicht giftig, für Kinder und Haustiere im Garten unbedenklich.

Pflegehinweise

Pflanze die Bergkiefer an einen vollsonnigen Standort mit durchlässigem, eher magerem Boden; Staunässe verträgt sie schlecht. In den ersten ein bis zwei Jahren nach dem Pflanzen wässerst du bei Trockenheit regelmäßig, danach kommt sie mit natürlichem Niederschlag gut zurecht. Rückschnitt ist kaum nötig; willst du die Wuchsform kompakt halten, kürzt du im Frühjahr die jungen, hellgrünen Kerzen um etwa die Hälfte ein. Dünger braucht sie normalerweise nicht, eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr reicht völlig aus. Im Kübel achtest du auf ein Gefäß mit gutem Wasserabzug, da die Wurzeln empfindlich auf nasse Füße reagieren.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, mager, sandig, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Die Bergkiefer mag durchlässigen, mageren Boden und verträgt Trockenheit besser als Staunässe. Sandige und steinige Standorte sind ihr am liebsten, auch flachgründige Böden über Fels bereiten ihr keine Probleme. Kalkhaltiger Untergrund wird gut vertragen, ein Wechsel zwischen sauer und alkalisch macht ihr wenig aus.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Wildpflanze aus dem Hochgebirge kommt die Bergkiefer ohne zusätzliche Düngung gut zurecht. Eine dünne Mulchschicht aus Nadelstreu oder etwas reifer Kompost im Frühjahr reicht als Nährstoffgabe völlig aus. Übermäßige Düngung fördert weiches, wenig winterhartes Wachstum und ist eher schädlich als hilfreich.

Schnitt

MonateAug–Sep
SaisonSpätsommer
SchnittartErhaltungsschnitt

Die Bergkiefer braucht keinen regelmäßigen Rückschnitt, ein gezielter Formschnitt hält sie aber kompakt und dicht. Am besten kürzt man die jungen, noch weichen Triebe im Spätsommer um etwa die Hälfte ein, sogenanntes Kerzenbrechen. So verzweigt sich die Pflanze stärker und bleibt über Jahre kugelig und gedrungen.

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