Tetradium daniellii
Bienenbaum
Volksnamen: Stinkesche, Honigesche
Foto: Chhe (talk) · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Bienenbaum, botanisch Tetradium daniellii, ist ein sommergrüner Kleinbaum aus der Familie der Rautengewächse mit gefiedertem, glänzendem Laub. Seine cremeweißen Blütendolden öffnen sich erst Ende Juli bis in den August hinein, wenn viele andere Trachtpflanzen längst verblüht sind, und schließen damit eine wichtige Nahrungslücke für Bienen und andere Insekten im Hochsommer. Nach der Blüte bilden sich auffällige rötliche Fruchtkapseln, die dem Baum zusätzlichen Zierwert geben. Die Früchte und der Pflanzensaft können bei empfindlicher Haut in Verbindung mit Sonnenlicht Rötungen oder Juckreiz auslösen, deshalb trägst du beim Schnitt am besten Handschuhe. Mit einer Wuchshöhe von 6 bis 10 m eignet er sich auch für kleinere Gärten als Bienenweide und Schattenspender.
Pflegehinweise
Pflanze den Bienenbaum an einen vollsonnigen bis leicht windgeschützten Standort, denn nur mit ausreichend Wärme kommt er zur reichen Blüte. Der Boden darf durchlässig und frisch bis mäßig feucht sein, Staunässe verträgt er nicht gut. In den ersten Jahren nach der Pflanzung, am besten im Frühjahr etwa KW 12 bis 16, hilft regelmäßiges Wässern beim Anwachsen. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, gelegentlich reicht es, abgestorbene oder sich kreuzende Äste im späten Winter zu entfernen. Jungpflanzen danken einen leichten Winterschutz aus Laub oder Mulch um den Wurzelbereich, ausgewachsene Bäume sind winterhart.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, nährstoffreich, lehmig, feucht
Der Bienenbaum mag einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zulässt. Am wohlsten fühlt er sich auf lehmigen, durchlässigen Böden mit ausreichend Humusanteil. In warmen, geschützten Lagen mit vollsonnigem bis halbschattigem Standort dankt er dir mit kräftigem Wuchs und reicher Blüte.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär, Mai
Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr versorgt den Bienenbaum für die ganze Saison mit Nährstoffen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus rund um den Wurzelbereich hält den Boden feucht und setzt beim Verrotten zusätzlich Nährstoffe frei. Auf eine zweite, leichte Kompostgabe im Mai kannst du zurückgreifen, wenn der Standort eher mager ist.
Schnitt
In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt, um dem Bienenbaum eine stabile, gut verzweigte Krone mit einer klaren Leittriebstruktur zu geben. Schneide im Spätwinter vor dem Austrieb tote, kranke oder sich kreuzende Äste heraus. Ist die Krone einmal ausgeformt, reichen gelegentliche Korrekturen, ein Regelschnitt ist danach nicht mehr nötig.
Überwinterung
Der Bienenbaum ist als ausgewachsenes Gehölz in den meisten Lagen Deutschlands winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Jungpflanzen in den ersten Standjahren freuen sich über eine Mulchschicht am Stammfuß, die den Wurzelbereich vor starkem Frost bewahrt. In rauen, sehr windexponierten Lagen lohnt sich zusätzlich ein Winterschutz aus Vlies für die junge Krone.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
- Absenker
Am zuverlässigsten gelingt die Vermehrung über Aussaat der Samen im Herbst, die eine Kälteperiode zur Keimung brauchen und deshalb am besten direkt draußen oder im Kühlschrank stratifiziert werden. Halbreife Stecklinge im Sommer wurzeln mit etwas Geduld ebenfalls, wenn du sie warm und gleichmäßig feucht hältst. Auch Absenker von unteren Zweigen lassen sich über ein bis zwei Jahre bewurzeln, brauchen aber viel Platz und Geduld.
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