Momordica charantia
Bittermelone
Volksnamen: Bittergurke, Balsambirne
Foto: Francisco Manuel Blanco (O.S.A.) · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Bittermelone, botanisch Momordica charantia, ist eine rankende Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse und stammt ursprünglich aus den Tropen Asiens. Sie bildet warzige, längliche Früchte mit einem ausgeprägt bitteren Geschmack, der in der asiatischen Küche geschätzt wird. Die Pflanze ist wärmeliebend und in unseren Breiten nur im Gewächshaus oder an einem geschützten, sonnigen Platz als Sommerkultur erfolgreich. Unreife, grüne Früchte sind roh nur in kleinen Mengen bekömmlich; für den Verzehr werden sie meist blanchiert, um die Bitterstoffe zu mildern. Bei Kindern und Haustieren ist Vorsicht geboten, da vor allem die reifen, orange aufplatzenden Früchte samt Samen bei Verzehr größerer Mengen zu Übelkeit führen können.
Pflegehinweise
Säe die Bittermelone Ende März bis Mitte April KW 13 bis 15 vorgezogen im warmen Zimmer, bei Keimtemperaturen ab 20 Grad. Pflanze die Jungpflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai KW 20 ins Gewächshaus oder an einen geschützten, vollsonnigen Platz im Freien. Biete der Rankpflanze ein stabiles Rankgerüst oder Spalier, da sie schnell mehrere Meter in die Höhe wächst. Halte den Boden gleichmäßig feucht und dünge während der Wachstumsphase regelmäßig mit reifem Kompost. Ernte die Früchte grün und noch fest, bevor sie sich orange verfärben; so bleibt der Geschmack für die Küche mild genug.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, nährstoffreich, durchlässig, feucht
Die Bittermelone mag lockeren, humusreichen Boden, der Wasser gut durchlässt und trotzdem gleichmäßig feucht bleibt. Schwere, staunasse Erde führt schnell zu Wurzelfäule, deshalb hilft eine Portion Kompost beim Pflanzen für gute Struktur. Ein warmer, geschützter Platz mit humoser Erde bringt die besten Ranken hervor.
Als Kürbisgewächs sollte die Bittermelone frühestens nach drei Jahren wieder auf dieselbe Fläche, um Bodenmüdigkeit und Pilzdruck zu vermeiden.
Düngung
Starkzehrer
Als Starkzehrer freut sich die Bittermelone über regelmäßige Gaben von Kompost oder gut verrottetem Mist während der Wachstums- und Erntezeit. Eine Mulchschicht aus organischem Material hält die Feuchtigkeit und liefert nebenbei Nährstoffe nach. Alle zwei bis drei Wochen eine Portion Kompost oder Brennnesseljauche unterstützt die kräftige Rankenbildung und den Fruchtansatz.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.
Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?
