Zum Inhalt springen

Paulownia tomentosa

Blauglockenbaum

Volksnamen: Kaiserbaum, Paulownie

Blauglockenbaum

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Blauglockenbaum, botanisch Paulownia tomentosa, stammt ursprünglich aus China und zählt zu den am schnellsten wachsenden Laubbäumen überhaupt. Im Mai, etwa KW 18 bis 20, erscheinen vor dem Laubaustrieb große, violette Blütenglocken, die weithin duften und Bienen anlocken. Die herzförmigen Blätter können besonders bei jungen, stark zurückgeschnittenen Pflanzen beeindruckende Ausmaße erreichen. Wegen seines raschen Wuchses und der reichen Selbstaussaat gilt der Blauglockenbaum in Teilen Europas als invasiv; pflanze ihn deshalb nur an Standorten, wo du Ausläufer und Sämlinge im Blick behalten kannst, und meide die Nähe zu Wildflächen oder Gewässern.

Pflegehinweise

Gib dem Blauglockenbaum viel Platz und Sonne, denn er treibt jedes Jahr kräftig aus und kann in einer Saison mehrere Meter zulegen. In den ersten Jahren freut er sich über regelmäßiges Gießen, besonders in trockenen Sommerwochen; ältere Bäume kommen mit den meisten Standorten gut zurecht. Ein Rückschnitt im späten Winter, etwa Ende Februar bis Anfang März KW 9 bis 10, hält die Krone kompakt und fördert große, dekorative Blätter, wenn du ihn auf Stock setzt. Entferne Wurzelausläufer und Sämlinge in der Umgebung konsequent, damit sich der Baum nicht unkontrolliert ausbreitet. In milden Wintern reicht ein Winterschutz für junge Bäume meist aus, in rauen Lagen lohnt sich eine dickere Mulchschicht über der Wurzelscheibe.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, nährstoffreich, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart mit Schutz

Der Blauglockenbaum mag tiefgründigen, lockeren Boden, der Wasser gut ableitet, denn Staunässe verträgt er gar nicht. Er kommt mit mageren wie nährstoffreichen Lagen zurecht, solange der Untergrund nicht dauerhaft feucht bleibt. Ein sonniger, windgeschützter Platz mit etwas Abstand zu Wegen und Gebäuden zahlt sich aus, weil die großen Blätter viel Fallschatten werfen.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Apr, Jun

Im Frühjahr freut sich der Blauglockenbaum über eine Gabe reifen Kompost, flach in den Wurzelbereich eingearbeitet. Eine zweite, leichte Kompostgabe im Frühsommer unterstützt das kräftige Wachstum der jungen Triebe. Mehr braucht er nicht, denn zu üppige Düngung lässt die Triebe weich und frostanfällig werden.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt im Spätwinter, um eine stabile Krone mit klarem Leittrieb aufzubauen. Wer den Baum eher strauchartig als kleinen Baum halten möchte, kann ihn jedes Jahr bodennah zurückschneiden, dann treibt er im Sommer mit besonders großen Blättern neu aus. Schnitt immer vor dem Austrieb, damit die Wunden schnell verheilen.

Überwinterung

Junge Bäume sind in den ersten Wintern frostempfindlich und danken eine dicke Mulchschicht über der Wurzelscheibe. Bei strengem Frost frieren die Triebspitzen mitunter zurück, treiben im Frühjahr aber meist zuverlässig aus der Basis wieder aus. Ältere, etablierte Exemplare vertragen deutsche Winter ohne besonderen Schutz gut.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Ausläufer

Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Wurzelschnittlinge, die im Winter aus dem Wurzelbereich entnommen und im Frühjahr flach in Anzuchterde gelegt werden. Auch Aussaat ist möglich, die feinen Samen brauchen Licht zum Keimen und viel Geduld bis zur ersten Blüte. Wer einen jungen Seitentrieb an der Basis findet, kann diesen mitsamt Wurzelansatz abtrennen und direkt neu einsetzen. Die Anzucht gelingt am besten in einem warmen, hellen Frühbeet.

Erfahrungen aus echten Gärten

Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.

Noch hat niemand Erfahrungen geteilt. Mach den Anfang und notier deine.

Wenn du eigene Notizen anlegen willst, melde dich an oder leg ein Konto an.