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Lythrum salicaria

Blutweiderich

Volksnamen: Gewöhnlicher Blutweiderich

Blutweiderich

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Blutweiderich ist eine heimische Uferstaude, die von Juni bis September purpurrote Blütenähren trägt und damit zu den auffälligsten Sommerblühern am Teichrand zählt. In freier Natur findest du ihn an Bachläufen, Ufern und feuchten Wiesen, weshalb er sich hervorragend für den Gartenteich oder die Feuchtzone im Beet eignet. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen die Blüten den ganzen Sommer über sehr gerne, was die Art zu einer wertvollen Bienenweide macht. Botanisch heißt die Pflanze Lythrum salicaria, im Gartenalltag reicht der deutsche Name völlig aus.

Pflegehinweise

Pflanze den Blutweiderich an einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit dauerhaft feuchtem bis nassem Boden, etwa am Teichrand oder in der Sumpfzone. Setze die Jungpflanzen im Frühjahr, ab Mitte Mai · KW 20, in Pflanzabstände von 40 bis 50 cm, damit sich die Horste gut entwickeln können. Gieße in trockenen Sommerwochen kräftig nach, denn Staunässe verträgt die Art besser als Trockenheit. Schneide die verblühten Stängel im Herbst oder erst im zeitigen Frühjahr zurück, so bieten die Samenstände Vögeln über Winter zusätzlich Nahrung. Die Wildform ist gut winterhart und wird in der Regel ohne Winterschutz kultiviert.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Blutweiderich stammt aus Ufer- und Verlandungszonen und will es entsprechend feucht bis nass. Ein nährstoffreicher, lehmiger bis toniger Boden mit guter Wasserhaltekraft passt am besten, auch zeitweise Staunässe steckt die Pflanze locker weg. In normaler Beeterde ohne feuchten Standort bleibt sie deutlich kleiner und blüht schwächer.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Apr, Jun

Eine Gabe reifer Kompost im Austrieb reicht meist für die ganze Saison. Wächst der Blutweiderich am Teichrand, ist gut verrotteter Kompost oder gealterter Mist die passende Wahl, da er im Wasser keine Nährstoffe auswäscht. Eine zweite, leichte Kompostgabe zu Beginn der Blütezeit im Juni unterstützt die lange Blühdauer bis in den Spätsommer.

Überwinterung

Der Blutweiderich zieht sich im Herbst bis auf den Wurzelstock zurück und ist als heimische Staude völlig winterhart. Du kannst die verblühten Stängel über den Winter stehen lassen, sie bieten Insekten Unterschlupf und der Pflanze etwas Kälteschutz. Im zeitigen Frühjahr schneidest du die alten Triebe bodennah zurück, bevor der neue Austrieb kommt.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung
  • Stecklinge

Am einfachsten teilst du im Frühjahr oder Herbst den Wurzelstock etablierter Pflanzen und setzt die Teilstücke direkt an ihren neuen, feuchten Standort. Aussaat gelingt ebenfalls gut, die feinen Samen keimen als Kaltkeimer am liebsten nach einer Frostperiode und mit viel Licht an der Oberfläche. Auch Stecklinge von nicht blühenden Triebspitzen im Frühsommer bewurzeln zuverlässig in feuchtem Substrat oder direkt im Wasserglas. Beachte, dass sich Blutweiderich in Gartenteich-Nähe leicht selbst aussät, regelmäßiges Entfernen der Samenstände hält den Bestand im Zaum.

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