Viburnum farreri
Duft-Schneeball
Volksnamen: Winterschneeball
Foto: Sten Porse · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Duft-Schneeball ist ein sommergrüner Strauch, der von November bis März in milden Phasen seine rosa bis weißen Blütenrispen öffnet und dabei einen intensiven, süßen Duft verströmt. Er wächst aufrecht und sparrig, wird 2 bis 3 m hoch und ebenso breit und eignet sich gut als Solitär in Fenster oder Terrassennähe, wo man den Winterduft mitbekommt. Im Herbst färbt sich das Laub oft rötlich, bevor es abfällt und den Blick auf die kahlen, dicht mit Knospen besetzten Zweige freigibt. Botanisch heißt die Art Viburnum farreri; im Garten reicht der deutsche Name völlig aus. Wie andere Schneeball-Arten ist der Duft-Schneeball leicht giftig: die Früchte, die Rinde und die Blätter können roh und in größeren Mengen Magen-Darm-Beschwerden auslösen, iss sie also nicht und weise auch Kinder darauf hin. Bewährt hat sich zum Beispiel die Sorte *‚Nanum'* für kleinere Gärten mit kompaktem Wuchs.
Pflegehinweise
Der Duft-Schneeball mag einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit durchlässigem, humosem Boden und verträgt kurze Trockenphasen einmal etabliert erstaunlich gut. Pflanze ihn am besten im Herbst, etwa Ende September bis Mitte Oktober KW 39 bis 41, dann kann er vor dem Winter noch anwurzeln. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig; falls doch, schneide direkt nach der Blüte im März leicht aus, damit die Blütenknospen des kommenden Winters nicht verloren gehen. Im ersten Standjahr freut sich der Strauch über eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus, die Wurzeln vor Frost schützt und Feuchtigkeit hält. Bei Blattläusen im Austrieb reicht oft schon ein kräftiger Wasserstrahl oder das Ansiedeln von Nützlingen wie Marienkäfern, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig
Der Duft-Schneeball mag einen humosen, gut durchlässigen Gartenboden mit gleichmäßiger Feuchte. Staunässe verträgt er schlecht, ebenso lange Trockenheit an sehr sandigen Standorten. Ein Platz in Gehölzrandnähe mit lehmig humoser Erde und etwas Laubauflage kommt seinen Wurzeln entgegen. Auf mageren, ausgezehrten Böden bleibt der Wuchs deutlich schwächer.
Düngung
Mittelzehrer
Im zeitigen Frühjahr freut sich der Duft-Schneeball über eine Gabe reifen Komposts, flach in die Erde unter der Krone eingearbeitet. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Boden feucht und liefert nach und nach weitere Nährstoffe. Eine zweite, leichtere Kompostgabe nach dem Ausklingen der Blüte im Frühjahr unterstützt den Neuaustrieb. Mehr braucht dieser genügsame Strauch in der Regel nicht.
Schnitt
Nach dem Ausklingen der Winterblüte im zeitigen Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt, um abgestorbene und zu dicht stehende Triebe herauszunehmen. Ein Auslichtungsschnitt alle paar Jahre hält den Strauch locker und fördert die Blütenbildung im kommenden Winter. Radikale Rückschnitte verträgt der Duft-Schneeball zwar, danach braucht er aber ein bis zwei Jahre, bis die Blütenfülle zurückkehrt.
Erfahrungen aus echten Gärten
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