Artemisia abrotanum
Eberraute
Volksnamen: Colakraut, Zitronenkraut, Stabwurz
Foto: Kurt Stüber [1] · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Eberraute, botanisch Artemisia abrotanum, ist ein aromatischer Halbstrauch aus der Familie der Korbblütler. Je nach Sorte duften die feinen, fedrigen Blätter nach Zitrone oder an Cola erinnernd, daher die Namen Zitronenkraut und Colakraut. Der Strauch wird 60 bis 120 cm hoch, wächst horstig und verholzt an der Basis mit den Jahren zunehmend. In Bauerngärten und an Beeträndern dient sie seit Generationen als Duftpflanze und Insekten abweisender Nachbar für empfindliche Gemüsearten. Beachte, dass die Eberraute wie andere Beifuß-Arten als schwach giftig gilt: Die aromatischen Inhaltsstoffe können in größeren Mengen unverträglich sein, weshalb du sie eher als Duft- und Würzkraut sparsam einsetzt und nicht als reichlich verzehrtes Gemüse.
Pflegehinweise
Eberraute mag einen sonnigen, warmen Standort mit durchlässigem, eher magerem Boden; auf schweren, staunassen Böden fühlt sie sich nicht wohl. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit, denn die Pflanze kommt mit wenig Wasser gut zurecht. Schneide den Halbstrauch im Frühjahr, etwa Mitte April KW 16 bis Anfang Mai KW 18, kräftig zurück, damit er buschig bleibt und nicht von innen verkahlt. Ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub schützt junge Pflanzen und Topfexemplare in strengen Wintern zusätzlich. Da Eberraute langsam aus Samen wächst, ist die Vermehrung über Stecklinge oder Teilung im Frühsommer meist der einfachere Weg.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, kalkliebend, trocken
Eberraute mag es mager und durchlässig, staunasse Böden verträgt sie gar nicht. Ein sonniger Platz mit sandig-lehmigem, kalkhaltigem Boden kommt ihrer mediterranen Herkunft am nächsten. Zu nährstoffreiche Erde macht die Triebe weich und wenig winterfest, also lieber zurückhaltend mischen.
Düngung
Schwachzehrer
Eberraute braucht praktisch keine Düngung, zu viele Nährstoffe schaden ihr eher. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Kompost rund um die Pflanze, mehr ist nicht nötig. Auf Standorten mit magerem, sandigem Boden kannst du das sogar ganz weglassen.
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