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Galium verum

Echtes Labkraut

Volksnamen: Gelbes Labkraut, Honigkraut, Käselab

Echtes Labkraut

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Echte Labkraut ist ein anspruchsloses Wiesenkraut mit feinen, gelben Blütenrispen, die von Juni bis August erscheinen und einen honigartigen Duft verströmen. *Galium verum*, wie die Pflanze botanisch heißt, wächst gerne an mageren, sonnigen Standorten und war früher fester Bestandteil traditioneller Käseherstellung, daher auch der Name Käselab. Bienen und andere Insekten lieben die Blüten, was das Kraut zu einer wertvollen Bienenweide macht. In der Volksheilkunde wird das Kraut traditionell für Tees und Aufgüsse genutzt, wissenschaftlich belegte Wirkungen gibt es dafür allerdings kaum.

Pflegehinweise

Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit magerem, durchlässigem Boden, denn zu nährstoffreiche Erde lässt die Pflanze eher schlaff wachsen. Gieße nur sparsam, das Labkraut verträgt Trockenheit deutlich besser als Staunässe. Ein Rückschnitt nach der Blüte im Spätsommer hält den Wuchs kompakt und fördert im nächsten Jahr eine reichere Blüte. Da es sich rasch selbst aussät, lohnt sich ein Platz am Wiesenrand oder in der Wildblumenecke, wo es sich frei ausbreiten darf. Im Winter ist die Pflanze robust und braucht keinen besonderen Schutz.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, kalkliebend, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Das Echte Labkraut mag es schlank und durchlässig, am liebsten auf mageren, kalkhaltigen Böden wie du sie von Trockenwiesen und Wegrändern kennst. Staunässe verträgt es gar nicht, ein sonniger Platz mit sandigem oder steinigem Untergrund passt am besten. Auf nährstoffreichem Gartenboden wächst es zwar auch, wird dann aber schnell weich und blüht weniger üppig.

Düngung

Schwachzehrer

Labkraut braucht als Wildpflanze keine zusätzliche Düngung, im Gegenteil: Ein magerer Standort bringt die kompakteste und blühfreudigste Pflanze hervor. Wenn dein Boden ohnehin nährstoffreich ist, kannst du gelegentlich etwas Sand oder Kies einarbeiten, um ihn abzumagern. Kompost oder andere organische Dünger solltest du hier eher sparsam bis gar nicht einsetzen.

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