Epimedium versicolor
Elfenblume
Volksnamen: Bunte Elfenblume, Sockenblume
Kategorie-BildDiese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Elfenblume ist ein wintergrüner bis halbimmergrüner Bodendecker für den trockenen Schatten unter Bäumen und Sträuchern, wo viele andere Stauden aufgeben. Aus horstig wachsenden Rhizomen treibt sie herzförmiges, ledriges Laub, das im zeitigen Frühjahr oft bronzefarben austreibt und sich später sattgrün färbt. Von April bis Mai zeigen sich zarte, sporntragende Blüten in Gelb bis Kupferton, die auf dünnen Stielen wie kleine Elfen über dem Blattwerk schweben, daher der Name. Botanisch heißt die Art *Epimedium versicolor*; im Garten reicht der deutsche Name völlig aus. Die Elfenblume ist ungiftig und eignet sich auch für Gärten mit Kindern und Haustieren.
Pflegehinweise
Pflanze die Elfenblume im Herbst oder zeitigen Frühjahr in humosen, durchlässigen Boden unter Gehölzen; sie verträgt Wurzeldruck und Trockenheit gut, sobald sie eingewachsen ist. Schneide das alte Laub Ende Februar, spätestens Anfang März, bodennah zurück, damit die zarten Blüten im April ungestört zur Geltung kommen. Gieße nur in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung regelmäßig, danach genügt Wässern in längeren Trockenphasen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält die Feuchtigkeit im Wurzelbereich und unterdrückt Beikräuter. Teile größere Horste alle paar Jahre im Spätsommer, um die Fläche zu verjüngen und neue Stellen im Garten zu begrünen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, feucht
Die Elfenblume mag lockeren, humosen Boden, wie er unter Gehölzen entsteht. Staunässe verträgt sie nicht, eine leichte Restfeuchte im Wurzelbereich schon. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Boden locker und speichert Feuchtigkeit. Auf schwerem, verdichtetem Lehm tut sie sich schwer, hier hilft grober Sand oder Kompost zur Auflockerung.
Düngung
Schwachzehrer
Als Waldstaude braucht die Elfenblume keine regelmäßige Düngung. Eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr, direkt nach dem Rückschnitt der alten Blätter, reicht als Nährstoffschub völlig aus. Verrottetes Laub, das ohnehin als Mulch liegen bleibt, versorgt sie zusätzlich mit dem, was sie aus ihrem natürlichen Lebensraum kennt.
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