Angelica archangelica
Engelwurz
Volksnamen: Arznei-Engelwurz, Erzengelwurz
Foto: Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Arznei-Engelwurz, botanisch *Angelica archangelica*, ist eine zwei- bis mehrjährige Staude aus der Familie der Doldenblütler, die im zweiten Jahr kräftig in die Höhe schießt: bis zu 2 Metern hoch, mit hohlen, kräftigen Stängeln und großen, kugelig-grünlichen Blütendolden. Sie liebt halbschattige, feuchte Standorte, wie sie an Bachläufen oder im Schatten größerer Sträucher zu finden sind, und ist eine wertvolle Bienenweide, wenn sie im Sommer blüht. Traditionell werden die jungen Stängel kandiert oder für Tees verwendet; die Pflanze zählt zu den anerkannten Heilpflanzen mit langer Tradition in der Klosterheilkunde. Sie gilt allerdings als schwach giftig: Der Pflanzensaft macht die Haut lichtempfindlich und kann bei Sonnenlicht zu Hautreizungen führen, deshalb trägst du beim Schneiden am besten Handschuhe. Achte auch auf die Verwechslungsgefahr mit dem stark reizenden Riesenbärenklau. Nach der Blüte und Samenreife stirbt die Einzelpflanze meist ab, daher lohnt es sich, jedes Jahr ein paar neue Jungpflanzen nachziehen zu lassen.
Pflegehinweise
Pflanz die Engelwurz an einen halbschattigen Platz mit humosem, dauerhaft feuchtem Boden, am liebsten in Beetnähe zu Hecken oder Gehölzen. Gieße in trockenen Phasen regelmäßig, denn Wassermangel lässt die großen Blätter schnell welken. Eine Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Konkurrenzkräuter. Schneide die Blütendolden ab, wenn du die Pflanze mehrjährig halten willst, sonst blüht sie einmal und stirbt danach ab. Trag beim Schneiden Handschuhe, denn der Saft kann die Haut lichtempfindlich machen. Ernte die jungen Stängel am besten im zweiten Standjahr vor der Blüte, dann sind sie am zartesten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, humos, lehmig
Engelwurz mag es feucht bis frisch und nährstoffreich, am liebsten an Bach- oder Grabenrändern und in tieferen, humosen Böden. Staunässe verträgt sie eher als Trockenheit, denn ihre kräftige Pfahlwurzel sucht immer nach Feuchtigkeit. Ein lehmig-humoser Gartenboden mit guter Wasserhaltekraft passt am besten zu ihrem natürlichen Standort.
Düngung
Starkzehrer
Gib der Engelwurz im Frühjahr eine Portion reifen Kompost oder gut verrotteten Mist, bevor sie in den Austrieb geht. Über den Sommer freut sie sich über Brennnesseljauche oder eine Mulchschicht aus Grasschnitt, die den Boden feucht hält und langsam Nährstoffe abgibt. Da sie kräftig wächst, dankt sie eine zweite kleine Kompostgabe im Frühsommer mit satterem Blattwerk.
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