Acer palmatum
Fächerahorn
Volksnamen: Japanischer Ahorn
Foto: Kurt Stüber [1] · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Fächerahorn (botanisch *Acer palmatum*) ist ein zierlicher Kleinstrauch mit filigran geschnittenem, handförmigem Laub, das im Herbst in leuchtendem Rot, Orange oder Gelb aufglüht. Er wächst langsam und bleibt auch nach vielen Jahren kompakt, deshalb passt er wunderbar in kleine Gärten, Kübel und Vorgärten. Im späten Frühjahr erscheinen unscheinbare, kleine rötliche Blüten, die für Insekten dennoch eine willkommene Nahrungsquelle sind. Sorten wie *‚Atropurpureum'* oder *‚Dissectum'* bringen zusätzlich dunkelrotes oder besonders fein geschlitztes Laub in den Garten.
Pflegehinweise
Gib dem Fächerahorn einen halbschattigen, windgeschützten Platz, denn pralle Mittagssonne und Zugluft lassen die zarten Blattränder schnell braun werden. Der Boden sollte humos, locker und gleichmäßig feucht sein, Staunässe verträgt er dagegen gar nicht. Gieße besonders in den ersten Standjahren und an heißen Sommertagen regelmäßig, eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Wurzelbereich. Schneide nur bei Bedarf im Spätherbst oder Winter, damit die Wunden nicht bluten, und entferne dabei lediglich abgestorbene oder sich kreuzende Zweige. Jungpflanzen freuen sich im ersten Winter über einen leichten Schutz aus Laub oder Vlies an der Stammbasis.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, lehmig, kalkmeidend
Der Fächerahorn mag lockeren, humosen Boden, der Feuchtigkeit hält, ohne Staunässe zu bilden. Auf schwerem, verdichtetem Lehm wächst er zäh, deshalb hilft eine Portion Kompost und feiner Rindenmulch beim Pflanzen. Kalkreiche Böden verträgt er schlecht, das zeigt sich schnell an blassen Blättern. Ein windgeschützter Standort mit Halbschatten schont zusätzlich die Feinwurzeln.
Düngung
Schwachzehrer
Eine dünne Schicht reifer Laubkompost im zeitigen Frühjahr reicht dem Fächerahorn meist für die ganze Saison. Wer mag, gibt Mitte Mai eine zweite, kleine Kompostgabe direkt in den Wurzelbereich, ohne den Stamm zu berühren. Mehr braucht diese genügsame Art nicht, zu viel Nährstoff treibt weiche, frostanfällige Triebe.
Schnitt
Der Fächerahorn blutet stark, wenn er im Frühjahr geschnitten wird, deshalb schneidest du am besten im Spätsommer, KW 32 bis 36. Entferne nur, was wirklich stört: sich kreuzende oder nach innen wachsende Zweige, damit die schöne Kronenstruktur sichtbar bleibt. Große Schnittwunden sind selten nötig, ein zurückhaltender Auslichtungsschnitt reicht dieser Art meist ein Leben lang.
Erfahrungen aus echten Gärten
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