Lysimachia punctata
Punkt-Felberich
Volksnamen: Gilbweiderich, Goldfelberich
Foto: sarefo · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Punkt-Felberich (Lysimachia punctata) ist eine ausdauernde Staude mit aufrechten Stängeln und leuchtend gelben Blütenquirlen, die von Juni bis August erscheinen. Er stammt ursprünglich aus Südosteuropa und ist im Garten längst ein bewährter Dauergast für feuchte, halbschattige Ecken. Die Pflanze bildet unterirdische Ausläufer und breitet sich mit der Zeit kräftig aus, deshalb lohnt sich von Anfang an ein klar begrenztes Beet oder eine Rhizomsperre. Für Bienen und Hummeln ist der Felberich in seiner Blütezeit eine zuverlässige Nektarquelle. Insgesamt eine pflegeleichte, robuste Staude für naturnahe Beete am Teichrand oder in feuchten Gartenpartien.
Pflegehinweise
Pflanze den Punkt-Felberich am besten im Frühjahr, etwa Mitte April KW 16, an einem halbschattigen bis sonnigen Standort mit gleichmäßig feuchtem Boden. Gieße in trockenen Sommerwochen regelmäßig nach, besonders an vollsonnigen Standorten, damit die Blätter nicht welken. Da die Staude über Ausläufer wandert, schneide im Herbst oder zeitigen Frühjahr überzählige Triebe am Rand zurück, um die Ausbreitung im Zaum zu halten. Nach der Blüte kannst du die verblühten Stiele bodennah abschneiden, das fördert einen kompakten Wuchs im Folgejahr. Alle drei bis vier Jahre profitiert der Felberich von einer Teilung, dabei kannst du gleich neue Pflanzen für andere Beete gewinnen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, durchlässig
Der Punkt-Felberich mag es gleichmäßig feucht bis frisch, staunasse wie auch komplett trockene Böden verträgt er nur schlecht auf Dauer. Ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden reicht ihm völlig, er ist bei der pH-Wahl nicht wählerisch und wächst von leicht sauer bis leicht alkalisch. Am wohlsten fühlt er sich am Teichrand oder im Halbschatten unter Gehölzen, wo der Boden nie ganz austrocknet.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Apr, Jun
Eine Frühjahrsgabe reifer Komposterde im April versorgt den Punkt-Felberich für die Saison meist ausreichend. Wer im Juni noch einmal mit verdünnter Brennnesseljauche nachlegt, unterstützt kräftigen Neuaustrieb nach einem ersten Rückschnitt. Mehr braucht diese robuste Staude nicht, zu üppige Düngung fördert vor allem ihren ohnehin ausgeprägten Ausbreitungsdrang.
Überwinterung
Der Punkt-Felberich ist in Mitteleuropa problemlos winterhart und braucht keinerlei Schutz. Das oberirdische Laub zieht sich im Herbst zurück, die Wurzeln überdauern sicher im Boden. Du kannst die welken Stängel im Herbst stehen lassen oder im zeitigen Frühjahr knapp über dem Boden abschneiden, bevor der Neuaustrieb beginnt.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Stecklinge
Am einfachsten vermehrst du den Punkt-Felberich durch Teilung im Frühjahr oder Herbst, die kräftigen Rhizome lassen sich mit dem Spaten unkompliziert zerlegen. Jedes Teilstück mit ein paar Trieben und etwas Wurzelwerk wächst zuverlässig weiter. Alternativ gelingen auch Kopfstecklinge im Frühsommer, die in feuchter Erde rasch anwurzeln. Da die Art über Ausläufer von selbst wandert, findest du im Beet oft schon fertige Jungpflanzen zum Umsetzen.
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