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Acer campestre

Feldahorn

Volksnamen: Maßholder

Feldahorn

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Feldahorn ist ein heimisches Gehölz, das in kaum einer Wildhecke fehlt. Er wächst als Strauch oder kleiner Baum, treibt dicht und lässt sich hervorragend in Form schneiden. Im Herbst färben sich seine kleinen, gelappten Blätter leuchtend gelb, bevor sie abfallen. Bienen und andere Insekten besuchen die unscheinbaren, aber nektarreichen Blüten im Frühling gern, und Vögel finden im dichten Geäst Schutz und Nistplätze.

Pflegehinweise

Pflanze den Feldahorn am besten zwischen Oktober und März, wenn der Boden nicht gefroren ist, an einem sonnigen bis absonnigen Standort. In den ersten ein bis zwei Jahren nach dem Pflanzen giesst du regelmäßig, danach kommt er auch mit trockeneren Phasen gut zurecht. Als Heckenpflanze verträgt er einen kräftigen Rückschnitt im Spätwinter, etwa Ende Februar bis Anfang März KW 8 bis 10, und treibt danach zuverlässig wieder aus. Eine Mulchschicht aus Laub oder Häckselgut hält den Wurzelbereich feucht und unterdrückt Beikräuter. Besonderer Winterschutz ist bei dieser winterharten Art nicht nötig.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, kalkliebend, lehmig, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Feldahorn mag durchlässigen, eher kalkhaltigen Boden und kommt auch mit trockenen, mageren Lagen gut zurecht. Staunässe verträgt er schlecht, daher eignet sich ein leicht erhöhter Standort oder eine Drainage aus Kies. Auf lehmigen Böden wächst er kräftiger, solange Wasser gut abziehen kann.

Düngung

Schwachzehrer

Der Feldahorn braucht als robuste Wildgehölzart praktisch keine zusätzliche Düngung. Eine Mulchschicht aus Laubkompost im Frühjahr reicht völlig aus, um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen. Auf mageren Standorten kannst du im Herbst etwas gut verrotteten Kompost um den Wurzelbereich einarbeiten.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt, um eine stabile Kronenstruktur aufzubauen und konkurrierende Leittriebe zu entfernen. Schneide im Spätwinter vor dem Austrieb, wenn der Saftfluss noch ruhig ist. Ältere Feldahorne kommen gut ohne regelmäßigen Schnitt aus, gelegentliches Auslichten toter Äste reicht dann völlig.

Überwinterung

Der Feldahorn ist in unseren Breiten vollkommen winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Junge Bäume profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht über der Wurzelscheibe, damit der Boden nicht zu stark durchfriert. Ab dem zweiten Standjahr kommt er ohne jede Winterhilfe aus.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Absenker

Am zuverlässigsten gelingt die Vermehrung über die geflügelten Samen, die du im Herbst sammelst und über Winter kühl und feucht stratifizierst. Ausgesät im Frühjahr keimen sie zuverlässig an einem halbschattigen Platz. Absenker eignen sich gut für einzelne junge Triebe, die du am Boden fixierst, bis sie eigene Wurzeln bilden. Stecklinge von halbverholzten Trieben im Sommer wurzeln mit etwas Geduld ebenfalls, brauchen aber gleichmäßige Feuchtigkeit.

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