Pyracantha coccinea
Feuerdorn
Volksnamen: Roter Feuerdorn
Foto: noebse · CC BY-SA 2.5 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Feuerdorn, botanisch *Pyracantha coccinea*, ist ein dorniger, immergruener Strauch, der als dichte Hecke oder Formgehoelz an Wand und Zaun waechst. Von Mai bis Juni zeigt er unzaehlige weiße Doldenblueten, aus denen im Herbst leuchtend orange rote Beeren reifen. Diese Beeren sind fuer Menschen und Haustiere leicht giftig; bei Kindern und Hunden solltest du grosszuegige Mengen an Fruechten im Garten vermeiden und Naschen unterbinden. Fuer Voegel wie Amsel und Wacholderdrossel sind die Beeren dagegen ein wichtiges Winterfutter, weshalb der Feuerdorn als klassisches Vogelnaehrgehoelz gilt. Die scharfen Dornen machen ihn zusaetzlich zu einer wirksamen, einbruchhemmenden Heckenpflanze.
Pflegehinweise
Pflanze den Feuerdorn am besten im Herbst oder zeitigen Fruehjahr an einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlaessigem Boden. In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung giesst du bei Trockenheit regelmaessig, spaeter kommt er gut ohne zusaetzliche Bewaesserung aus. Schneide die Hecke einmal jaehrlich nach der Bluete, etwa Ende Juni KW 26 bis 27, damit sich fuer den Herbst reichlich Blueten und Beeren bilden koennen; trage dabei wegen der Dornen feste Handschuhe. Bei starkem Feuerbrand-Befall entfernst du betroffene Triebe grosszuegig ins gesunde Holz und entsorgst den Schnitt im Hausmuell statt im Kompost. Ein leichter Winterschutz ist in rauen Lagen sinnvoll, in milden Regionen bleibt der Feuerdorn ganzjaehrig grün.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, kalkliebend, mager, trocken
Der Feuerdorn mag durchlässigen, eher mageren Boden und verträgt Kalk gut. Staunässe ist sein größter Feind, deshalb hilft eine Drainage aus Kies oder Splitt bei schweren Böden. Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit trockenem bis mäßig feuchtem Wurzelbereich passt ihm am besten.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildgehölzart braucht der Feuerdorn kaum Düngung. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus und unterstützt den Neuaustrieb. Zu nährstoffreicher Boden fördert weiches Triebwachstum, das anfälliger für Feuerbrand wird, deshalb lieber sparsam bleiben.
Schnitt
Ein Formschnitt im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb hält den Feuerdorn in Form, kostet aber Blüten am diesjährigen Holz. Wer die Blüte und den späteren Beerenschmuck erhalten will, schneidet nur behutsam aus und entfernt vor allem abgestorbene oder kranke Triebe. Als Hecke verträgt er auch einen zweiten, leichten Schnitt nach der Blüte im Sommer.
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