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Lagenaria siceraria

Flaschenkürbis

Volksnamen: Kalebasse, Flaschenkalebasse

Flaschenkürbis

Foto: 撮影者はカールおじさんです。 · CC BY-SA 3.0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Flaschenkürbis, botanisch *Lagenaria siceraria*, ist ein kräftig rankender Kürbis aus wärmeren Regionen, der bei uns im Sommer erstaunlich schnell wächst. Seine großen weißen Blüten öffnen sich erst am Abend und werden von Nachtfaltern bestäubt, tagsüber siehst du sie meist schon wieder geschlossen. Jung geerntet schmecken die Früchte mild wie Zucchini und lassen sich vielseitig kochen, ausgereift verholzt die Schale und die Frucht wird zur klassischen Trink- oder Deko-Kalebasse. Wichtig zu wissen: Nur mild schmeckende, junge Früchte sind essbar. Schmeckt eine Frucht bitter, ist sie giftig und darf nicht gegessen werden, denn bittere Flaschenkürbisse enthalten natürliche Bitterstoffe, die heftige Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Koste im Zweifel ein winziges Stück und spucke es bei bitterem Geschmack sofort wieder aus. Die Ranken werden mehrere Meter lang, daher lohnt sich ein stabiles Rankgerüst oder ein sonniger Zaun als Kletterhilfe. Für ein warmes, geschütztes Plätzchen im Garten ist der Flaschenkürbis eine dankbare und ungewöhnliche Wahl.

Pflegehinweise

Ziehe den Flaschenkürbis ab Mitte April KW 16 zunächst auf der Fensterbank vor und pflanze ihn erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai KW 20, ins Freiland, sobald keine Nachtfröste mehr drohen. Er möchte einen vollsonnigen, windgeschützten Platz mit nährstoffreichem Boden und regelmäßig, aber staunässefrei gegossen werden, besonders an heißen Tagen trinkt er viel. Gib ihm ein festes Rankgerüst gleich beim Pflanzen mit, so wachsen die Triebe sauber nach oben statt am Boden zu faulen. Schneide kranke oder welke Blätter zeitnah heraus und sorge für gute Luftzirkulation, das beugt Mehltau vor. Vor der ersten Herbstkälte im Oktober solltest du reife Früchte ernten, denn schon leichter Frost schadet der Pflanze empfindlich.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

durchlässig, humos, nährstoffreich, feucht

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKürbisgewächse
WasserbedarfHoch

Der Flaschenkürbis mag einen tiefgründigen, humosen Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zulässt. Eine gute Portion reifer Kompost vor der Pflanzung gibt ihm die Kraft für seine langen Ranken. Sandig-lehmiger Gartenboden mit hohem Humusanteil passt am besten zu ihm.

Baue Flaschenkürbis nur alle vier Jahre am selben Standort an, um bodenbürtige Krankheiten und einseitige Nährstoffauszehrung zu vermeiden.

Düngung

Starkzehrer

Als Starkzehrer freut sich der Flaschenkürbis über eine Kompostgabe zur Pflanzung und über Brennnesseljauche während der Hauptwachstumszeit von Mai bis Juli. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh hält den Boden feucht und liefert nebenbei Nährstoffe nach. Zur Fruchtbildung im Spätsommer kannst du die Düngung reduzieren, damit die Pflanze ihre Energie in die Früchte statt ins Blattwerk steckt.

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