Athyrium filix-femina
Frauenfarn
Volksnamen: Wald-Frauenfarn
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Frauenfarn, botanisch Athyrium filix-femina, ist ein heimischer Waldfarn mit zart gefiederten, hellgrünen Wedeln, die in lockeren Trichtern aus dem Rhizom wachsen. Er bringt filigrane Struktur in schattige Ecken, wo viele Blühpflanzen streiken, und bildet mit den Jahren horstige Bestände. Eine Zierblüte gibt es nicht, die Wirkung lebt vom Blattschmuck und dem leichten, fast durchscheinenden Wuchs. In der freien Natur wächst er an Waldrändern und in Bachauen, immer dort, wo der Boden frisch bis feucht bleibt.
Pflegehinweise
Pflanze den Frauenfarn an einen frischen bis feuchten Standort im Halbschatten oder Schatten, ideal unter Bäumen oder an der Nordseite von Mauern. Der Boden darf humos und leicht sauer bis neutral sein; staunasse wie auch komplett austrocknende Stellen mag er nicht. Gieße in trockenen Sommerwochen regelmäßig, besonders wenn die Wedel an heißen Tagen erste Anzeichen von Welke zeigen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt das Rhizom über den Winter. Im Frühjahr kannst du die braunen Wedel vom Vorjahr zurückschneiden, bevor die neuen Triebe von Mitte April · KW 16 an aus dem Boden schieben.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich
Der Frauenfarn liebt einen humosen, gleichmäßig feuchten Boden mit guter Durchlässigkeit. Am wohlsten fühlt er sich im leicht sauren bis neutralen Bereich, wie er unter Laubbäumen und in Waldrandlagen natürlich vorkommt. Staunässe verträgt er nicht dauerhaft, Austrocknung mag er noch weniger, deshalb ist eine dicke Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus ideal. Kalkreiche, sehr schwere Böden solltest du mit Kompost und Sand auflockern.
Düngung
Schwachzehrer
Der Frauenfarn braucht als Wildpflanze aus dem Waldschatten keine gezielte Düngung. Eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr und eine Mulchschicht aus Laub reichen völlig aus, um den Nährstoffbedarf zu decken. Diese natürliche Humusversorgung ahmt den Rückfluss von Blattstreu im Wald nach, aus dem sich der Farn sonst versorgt.
Überwinterung
Der Frauenfarn ist bei uns winterhart und zieht seine Wedel im Herbst ein. Lass das welke Laub über Winter stehen, es schützt die Wurzeln vor Frost und lässt sich im zeitigen Frühjahr einfach abschneiden, sobald die neuen Wedel sich entrollen. In besonders strengen Lagen hilft eine zusätzliche Mulchschicht aus Laub oder Reisig.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Am zuverlässigsten vermehrst du den Frauenfarn durch Teilung etablierter Horste im Frühjahr oder Herbst. Grabe den Wurzelstock aus und teile ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere Teilstücke, jedes mit ausreichend Wurzeln und Wedelansätzen. Die Teilstücke wachsen an einem schattigen, feuchten Platz zuverlässig wieder an. Die Vermehrung über Sporen ist möglich, aber deutlich langwieriger und eher etwas für geduldige Sammler.
Für angemeldete Gärtner
Melde dich an, um Symptome, Schweregrad, Saison und Vorbeugung für all deine Pflanzen zu sehen.
Kostenloses Konto, in 30 Sekunden eingerichtet.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.
Noch hat niemand Erfahrungen geteilt. Mach den Anfang und notier deine.
