Alisma plantago-aquatica
Froschlöffel
Volksnamen: Gewöhnlicher Froschlöffel, Wasserwegerich
Foto: Christian Fischer · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Froschlöffel, botanisch *Alisma plantago-aquatica*, ist eine heimische Uferpflanze mit auffällig lockeren, weißen Blütenrispen, die von Juni bis September über wegerichartigen Blattrosetten schweben. Er wächst bevorzugt im Flachwasser am Teichrand oder in dauerfeuchten Sumpfzonen und versamt sich dort willig, sodass sich mit der Zeit ein natürlicher Bestand bildet. Insekten wie Schwebfliegen und Bienen besuchen die zarten Blüten gern, was den Froschlöffel zu einem wertvollen Baustein naturnaher Gartenteiche macht. Beachte, dass die Pflanze giftig ist: Der frische Pflanzensaft enthält scharfe Stoffe, die Haut und Schleimhäute reizen können, weshalb du sie nicht essen und beim Teilen am besten Handschuhe tragen solltest. Die Pflanze gilt nicht als Zier oder Heilpflanze im engeren Sinn, sondern als robuste, pflegeleichte Bereicherung für die Ufer und Flachwasserzone.
Pflegehinweise
Der Froschlöffel wächst am liebsten direkt im Flachwasser, in Wassertiefen von 5 bis 20 cm über dem Wurzelballen, wahlweise im Pflanzkorb mit lehmiger Teicherde. Setze ihn an einen sonnigen bis halbschattigen Platz am Ufer, dort blüht er am zuverlässigsten. Verblühte Rispen kannst du im Spätsommer zurückschneiden, das hält den Samenflug im Zaum und die Pflanze kompakt. Im Winter bleibt der Wurzelstock unter Wasser frostfrei, ein Rückschnitt der abgestorbenen Blätter im Frühjahr reicht als Pflege. Teile größere Horste alle paar Jahre im Frühjahr, das verjüngt den Bestand und verhindert unkontrollierte Ausbreitung im Teich.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig
Der Froschlöffel wächst am liebsten mit den Wurzeln direkt im Wasser oder im ständig nassen Schlamm am Teichrand. Ein nährstoffreicher, lehmiger bis toniger Untergrund gibt ihm den Halt und die Nährstoffe, die er für seine kräftigen Blätter braucht. Staunässe ist hier kein Problem, sondern die Grundvoraussetzung, ein normales Gartenbeet ist für ihn ungeeignet.
Düngung
Mittelzehrer
Im Teich reichen meist die natürlichen Nährstoffe aus abgestorbenem Pflanzenmaterial und Sediment völlig aus. Wenn du zusätzlich düngen möchtest, arbeite im späten Frühjahr etwas reifen Kompost in die Pflanzkörbe oder den Uferschlamm ein. Auf Mineraldünger solltest du am Teich verzichten, er belastet das Wasser und fördert Algen.
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