Potentilla anserina
Gänsefingerkraut
Volksnamen: Gänserich, Silberkraut, Krampfkraut
Foto: Rasbak · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Gänsefingerkraut, botanisch Potentilla anserina, ist ein heimisches Wildkraut aus der Familie der Rosengewächse und wächst auf Wiesen, an Wegrändern und auf Weideland im ganzen DACH-Raum. Es bildet flach am Boden liegende Ausläufer mit gefiederten, silbrig behaarten Blättern und trägt von Mai bis August leuchtend gelbe, fünfblättrige Blüten. In der Volksheilkunde wird das Kraut traditionell geschätzt, es hat aber keinen medizinischen Ersatz für ärztlichen Rat. Im Garten ist es ein anspruchsloser Bodendecker für sonnige bis halbschattige Flächen und ein wertvoller Nährboden für Wildbienen und andere Insekten.
Pflegehinweise
Gänsefingerkraut braucht kaum Pflege: gib ihm einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit frischem, gern etwas verdichtetem Boden, zum Beispiel am Wegrand oder auf der Wiese. Gieße frisch gepflanzte Stücke an, danach kommt die Pflanze mit normalen Niederschlägen gut zurecht. Die Ausläufer breiten sich zügig aus; setz ihr im Beet eine Rhizomsperre oder einen Kübelrand, wenn sie nicht wandern soll. Schneide die Blätter nach Bedarf für die Ernte, ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig. Dünger braucht das genügsame Kraut nicht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig
Gänsefingerkraut wächst am liebsten auf verdichteten, feuchten bis wechselfeuchten Böden mit gutem Nährstoffangebot, wie du sie an Wegrändern oder Weiden findest. Lehmige Erde mit etwas Staunässe verträgt die Pflanze problemlos, ausgesprochen trockene oder sandige Standorte bremsen sie dagegen aus. Ein Platz ohne dichte Konkurrenz durch andere Bodendecker fördert die Ausläuferbildung am meisten.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildstaude braucht Gänsefingerkraut praktisch keine Düngung. Eine Kelle reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, um den Boden über den Sommer mit Humus zu versorgen. Auf mageren Standorten fördert das sogar die Blüte, weil die Pflanze dort weniger Kraft ins Blattwachstum steckt.
Überwinterung
Gänsefingerkraut ist völlig winterhart und zieht die oberirdischen Blätter im Herbst von selbst ein. Du musst nichts abdecken oder schützen, die Rosette treibt im Frühjahr zuverlässig aus dem Wurzelstock wieder aus. Ein Rückschnitt der welken Blätter im Spätherbst ist rein optisch, für die Pflanze selbst nicht nötig.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Ausläufer
- Aussaat
Am einfachsten vermehrst du Gänsefingerkraut über die langen, kriechenden Ausläufer, die an den Blattknoten von selbst Wurzeln bilden. Trenne einen bewurzelten Abschnitt ab und setze ihn direkt an die neue Stelle, er wächst meist ohne Anwachsschwierigkeiten an. Alternativ teilst du im Frühjahr oder Herbst kräftige Horste mit dem Spaten. Aussaat funktioniert ebenfalls, dauert aber deutlich länger bis zur ersten Blüte.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Knoblauch und Schnittlauch unter Erdbeeren und Rosen vertreiben mit ihrem Duft Blattläuse und andere Schädlinge.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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