Zum Inhalt springen

Potentilla anserina

Gänsefingerkraut

Volksnamen: Gänserich, Silberkraut, Krampfkraut

Gänsefingerkraut

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Gänsefingerkraut, botanisch *Potentilla anserina*, ist ein heimisches Wildkraut aus der Familie der Rosengewächse und wächst auf Wiesen, an Wegrändern und auf Weideland im ganzen DACH-Raum. Es bildet flach am Boden liegende Ausläufer mit gefiederten, silbrig behaarten Blättern und trägt von Mai bis August leuchtend gelbe, fünfblättrige Blüten. In der Volksheilkunde wird das Kraut traditionell geschätzt, es hat aber keinen medizinischen Ersatz für ärztlichen Rat. Im Garten ist es ein anspruchsloser Bodendecker für sonnige bis halbschattige Flächen und ein wertvoller Nährboden für Wildbienen und andere Insekten.

Pflegehinweise

Gänsefingerkraut braucht kaum Pflege: gib ihm einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit frischem, gern etwas verdichtetem Boden, zum Beispiel am Wegrand oder auf der Wiese. Gieße frisch gepflanzte Stücke an, danach kommt die Pflanze mit normalen Niederschlägen gut zurecht. Die Ausläufer breiten sich zügig aus; setz ihr im Beet eine Rhizomsperre oder einen Kübelrand, wenn sie nicht wandern soll. Schneide die Blätter nach Bedarf für die Ernte, ein Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig. Dünger braucht das genügsame Kraut nicht.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, lehmig

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Gänsefingerkraut wächst am liebsten auf verdichteten, feuchten bis wechselfeuchten Böden mit gutem Nährstoffangebot, wie du sie an Wegrändern oder Weiden findest. Lehmige Erde mit etwas Staunässe verträgt die Pflanze problemlos, ausgesprochen trockene oder sandige Standorte bremsen sie dagegen aus. Ein Platz ohne dichte Konkurrenz durch andere Bodendecker fördert die Ausläuferbildung am meisten.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Wildstaude braucht Gänsefingerkraut praktisch keine Düngung. Eine Kelle reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, um den Boden über den Sommer mit Humus zu versorgen. Auf mageren Standorten fördert das sogar die Blüte, weil die Pflanze dort weniger Kraft ins Blattwachstum steckt.

Erfahrungen aus echten Gärten

Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.

Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?

Wenn du eigene Notizen anlegen willst, melde dich an oder leg ein Konto an.