Lonicera xylosteum
Rote Heckenkirsche
Volksnamen: Gemeine Heckenkirsche, Beinholz, Hundskirsche
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Gemeine Heckenkirsche ist ein heimischer Wildstrauch für die naturnahe Hecke und den Vogelschutz – ihre paarweise stehenden roten Beeren sind allerdings für Menschen giftig und dürfen nicht gegessen werden. Für Vögel hingegen sind sie eine wichtige Nahrungsquelle, und ihre cremeweißen Blüten im Mai versorgen Wildbienen und Hummeln. Pflanze sie bewusst als Wildgehölz, nicht zur Ernte.
Pflegehinweise
Pflanze die Heckenkirsche im Herbst (Oktober · KW 42) an einen halbschattigen bis schattigen Platz – sie ist eines der wenigen Wildgehölze, die auch im Schatten unter Bäumen gut gedeihen. Sie ist absolut anspruchslos und schnittfest. Lasse die Beeren für die Vögel hängen und schneide den Strauch nur, um ihn in der Hecke in Form zu halten. Achte darauf, dass Kinder die giftigen Beeren nicht naschen.
Schnitt
Lichte die Rote Heckenkirsche bei Bedarf alle 2–3 Jahre direkt nach der Blüte im Juni (ab KW 25) aus – sie blüht an vorjährigem Holz, ein Spätwinterschnitt würde die schon angelegten Blüten- und damit Beerenknospen entfernen. Willst du Blüte und Vogel-Beeren erhalten, ist der Schnitt nach der Blüte richtig; geht es dir nur um dichten Wuchs, ist auch ein kräftiger Märzschnitt möglich.
Erfahrungen aus echten Gärten
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