Ginkgo biloba
Ginkgo
Volksnamen: Fächerblattbaum, Tempelbaum
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Ginkgo gilt als lebendes Fossil und ist seit über 200 Millionen Jahren nahezu unverändert. Seine fächerförmigen Blätter leuchten im Herbst goldgelb und fallen oft innerhalb weniger Tage. Für den Garten eignen sich ausschließlich männliche Sorten wie *‚Fastigiata'* oder *‚Princeton Sentry'*, denn weibliche Bäume tragen Samen mit einem unangenehmen, ranzig-buttrigen Geruch. Die reifen Samenschalen können bei Hautkontakt Reizungen auslösen, daher sind Handschuhe beim Aufsammeln ratsam und Kinder sollten die Früchte nicht in den Mund nehmen.
Pflegehinweise
Pflanze deinen Ginkgo an einen sonnigen bis absonnigen Standort mit durchlässigem, tiefgründigem Boden. Junge Bäume freuen sich in den ersten zwei bis drei Jahren über regelmäßiges Gießen, besonders in trockenen Sommerwochen. Ein Rückschnitt ist kaum nötig, lediglich abgestorbene oder sich kreuzende Äste entfernst du am besten im späten Winter. Der Ginkgo ist frosthart, sehr robust gegenüber Schädlingen und Krankheiten und verträgt auch Stadtklima mit Trockenstress gut. Eine Mulchschicht im Wurzelbereich hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Konkurrenzbewuchs.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, sandig, trocken
Der Ginkgo ist bei der Bodenwahl erstaunlich genügsam und verträgt sowohl sandige als auch lehmige Standorte, solange das Wasser gut abzieht. Staunässe mag er gar nicht, deshalb lohnt sich bei schweren Böden eine Drainage aus Kies oder Splitt in der Pflanzgrube. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 passt am besten, kalkhaltige Böden toleriert er aber ebenfalls gut. Einmal etabliert kommt er auch mit kurzen Trockenphasen zurecht.
Düngung
Schwachzehrer
Ein Ginkgo braucht als Baum mit sehr genügsamem Wuchs keine regelmäßige Düngung. Im Frühjahr reicht es, jungen Bäumen eine dünne Schicht reifen Kompost um den Wurzelbereich zu geben, um die Bodenaktivität zu fördern. Bei mageren Böden kannst du zusätzlich etwas gut verrotteten Mulch aufbringen, das reicht für gesundes, gleichmäßiges Wachstum völlig aus. Mehr Nährstoffe führen eher zu weichem, frostempfindlichem Trieb als zu Vorteilen.
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