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Laburnum anagyroides

Goldregen

Volksnamen: Bohnenbaum

Goldregen

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Goldregen Laburnum anagyroides verwandelt Mitte Mai bis Anfang Juni, etwa KW 20 bis 23, jeden Garten mit seinen langen, hängenden gelben Blütentrauben in ein leuchtendes Bild. Als kleiner Baum oder großer Strauch wird er 4 bis 7 m hoch und passt auch in überschaubare Hausgärten. Wichtig zu wissen: Alle Pflanzenteile sind stark giftig, besonders die erbsenähnlichen Samen in den Hülsen. Pflanze Goldregen deshalb nur dort, wo kleine Kinder und Haustiere keinen Zugriff auf herabgefallene Hülsen oder Blätter haben. Nach der Blüte bildet er dekorative, aber ebenfalls giftige Hülsenfrüchte, die bis in den Herbst hängen bleiben.

Pflegehinweise

Goldregen mag einen sonnigen bis leicht schattigen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden. In den ersten beiden Standjahren gießt du bei Trockenheit regelmäßig, danach kommt er gut allein zurecht. Schneide nur bei Bedarf direkt nach der Blüte im Juni, damit die Blütenknospen für das nächste Jahr Zeit zum Reifen haben. Entferne verwelkte Blütentrauben und die daraus entstehenden Hülsen zügig, besonders wenn Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Ein Platz abseits von Spielflächen und Beeten mit Naschobst ist die sicherste Wahl.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.88.0

Bodenart

durchlässig, kalkliebend, lehmig, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Goldregen mag durchlässigen, eher trockenen bis mäßig frischen Boden und verträgt Kalk gut. Schwere, staunasse Lehmböden solltest du vor der Pflanzung mit Sand oder Kies auflockern. An warmen, sonnigen Standorten mit magerem bis mittlerem Nährstoffgehalt fühlt er sich am wohlsten.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsamer Wildstrauch braucht Goldregen kaum zusätzliche Nährstoffe. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht auf mageren Böden völlig aus. Zu üppige Düngung fördert weiches Triebwachstum, das im Winter leichter zurückfriert.

Schnitt

MonateJul–Aug
SaisonSommer (nach der Ernte)
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide Goldregen direkt nach der Blüte im Sommer, damit die Blütenknospen für das nächste Jahr rechtzeitig angelegt werden können. Entferne abgeblühte Rispen sowie tote und sich kreuzende Äste, um die Krone locker zu halten. Ein Rückschnitt im Winter oder Frühjahr kostet dich dagegen einen Großteil der Blüte.

Überwinterung

Goldregen ist als etablierter Strauch in Mitteleuropa vollkommen winterhart und braucht keinen Schutz. Nur junge, frisch gepflanzte Exemplare profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht über der Wurzelscheibe. Kübelpflanzen solltest du an einen frostgeschützten, hellen Platz stellen.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Veredelung

Die Aussaat gelingt am einfachsten: Sammle die Samen im Herbst, denn sie brauchen eine Kälteperiode zur Keimung, und säe sie danach im Freien oder im Kühlschrank vorgekeimt aus. Halbreife Stecklinge im Spätsommer wurzeln nur mäßig zuverlässig, sind aber eine Option für sortenechte Vermehrung. Veredelte Sorten wie die Hybride Laburnum × watereri werden im Winter auf Sämlinge von Laburnum anagyroides gepfropft. Denk daran, dass alle Pflanzenteile und besonders die Samen giftig sind, also mit Handschuhen arbeiten und Kinder fernhalten.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Kreuzblütler (Brassicaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Bohnen und Erbsen reichern den Boden mit Stickstoff an, den Kürbisgewächse als Starkzehrer gut gebrauchen können.

Zum Beispiel GurkeKürbisZucchiniEinlegegurkeButternutHokkaido und 14 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

besonders bewährt

Lauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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