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Solidago virgaurea

Echte Goldrute

Volksnamen: Gewöhnliche Goldrute

Echte GoldruteKategorie-Bild

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) ist eine heimische Staude, die von Juli bis September leuchtend gelbe Blütenrispen zeigt und damit eine der letzten reichhaltigen Nahrungsquellen für Bienen und Schmetterlinge im Spätsommer ist. Sie wächst horstig und aufrecht, meist 30 bis 80 cm hoch, und fühlt sich an sonnigen, eher mageren Standorten am wohlsten. Im Unterschied zu den eingewanderten Amerika-Goldruten breitet sich die Echte Goldrute nur zurückhaltend aus und bleibt gut im Staudenbeet oder am Gehölzrand führbar. Als Heilpflanze hat sie eine lange Tradition in der Volksheilkunde; wer sie dafür nutzen möchte, sollte sich fachkundig beraten lassen.

Pflegehinweise

Pflanze die Echte Goldrute an einen sonnigen bis maximal leicht halbschattigen Platz mit durchlässigem, nicht zu nährstoffreichem Boden; zu fette Erde lässt sie schlaff und weniger standfest werden. Sie kommt mit kurzen Trockenphasen gut zurecht und braucht nur bei anhaltender Hitze zusätzliches Wasser. Nach der Blüte im Spätherbst kannst du die verblühten Stände stehen lassen, sie bieten Insekten Winterquartier und Vögeln Samen; ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr KW 8 bis 10 reicht völlig. Die Staude ist winterhart und braucht keinen zusätzlichen Winterschutz. Alle paar Jahre lässt sich der Horst teilen, das hält die Pflanze vital und liefert gleich Nachschub für weitere Ecken im Garten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, trocken, mager, sandig

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Die Echte Goldrute mag es eher mager und durchlässig, staunasse Böden verträgt sie schlecht. Sandige bis kiesige Standorte mit wenig Nährstoffen entsprechen ihrem natürlichen Lebensraum am ehesten. Ein zu fetter, humoser Boden lässt sie schnell in die Breite wachsen, ohne dass die Blüte davon profitiert.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Wildstaude braucht die Goldrute keine zusätzliche Düngung. Eine dünne Kompostgabe im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus, um den Boden über die Saison im Gleichgewicht zu halten. Mehr Nährstoffe führen eher zu weichem, kippendem Wuchs als zu kräftigeren Blüten.

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