Glechoma hederacea
Gundermann
Volksnamen: Gundelrebe, Erdefeu, Donnerrebe
Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Gundermann, botanisch Glechoma hederacea, ist ein niedrig kriechendes Würzkraut aus der Familie der Lippenblütler, das mit langen Ausläufern dichte Teppiche bildet. Von April bis Juni, KW 14 bis 25, zeigt er kleine blauviolette Lippenblüten, die Bienen und Hummeln gerne anfliegen. Die rundlich gekerbten Blätter duften würzig aromatisch und wurden früher als Wildgemüse und Tee genutzt. Für Menschen gilt er in Küchenmengen als bekömmliches Wildkraut, für Pferde und andere Weidetiere ist er dagegen giftig, halte ihn deshalb von Weiden und Tierfutter fern. Er verträgt sich gut mit halbschattigen, eher feuchten Standorten und breitet sich dort zügig aus, weshalb er im Beet klare Grenzen braucht.
Pflegehinweise
Gundermann braucht kaum Zuwendung: Ein halbschattiger bis schattiger Platz mit lockerem, feuchtem Boden reicht ihm völlig. Gieße nur bei längerer Trockenheit, staunasse Stellen mag er dagegen nicht. Weil er über Ausläufer kriecht und schnell wuchert, schneide ihn regelmäßig zurück oder setze eine Wurzelsperre, wenn er in Grenzen bleiben soll. Im Frühjahr kannst du ihn ab Mitte April, KW 16, bis in den Sommer hinein ernten, danach wird das Kraut etwas herber. Als Bodendecker unter Sträuchern oder in wilden Gartenecken erfüllt er seinen Zweck ganz ohne Dünger.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, lehmig
Gundermann mag frischen bis feuchten, nährstoffreichen Boden mit hohem Humusanteil, wie er unter Hecken und an Gehölzrändern vorkommt. Lehmige Gartenböden verträgt er gut, solange sie nicht dauerhaft staunass sind. Zu trockene, magere Standorte bremsen den Wuchs deutlich, ohne die Pflanze ernsthaft zu gefährden.
Düngung
Schwachzehrer
Als robuste Wildpflanze braucht Gundermann in normalen Gartenböden keine zusätzliche Düngung. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt im Frühjahr reicht, um den Boden locker und nährstoffreich zu halten. Auf mageren Standorten hilft etwas reifer Kompost beim Anwachsen.
Überwinterung
Gundermann ist winterhart und übersteht Frost im Beet ohne Schutz. Die Blätter bleiben oft auch im Winter grün und ziehen sich erst bei starkem Frost etwas zurück. Ein Winterschutz ist nicht nötig, eine lockere Laubschicht schadet aber nicht.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Stecklinge
- Ausläufer
Gundermann bildet lange, kriechende Ausläufer, die an den Blattknoten von selbst Wurzeln schlagen. Du kannst bewurzelte Ausläuferstücke im Frühjahr oder Herbst abtrennen und direkt an der neuen Stelle einsetzen. Auch Stecklinge von etwa 10 cm Länge wurzeln zuverlässig in feuchter Erde. Eine Teilung älterer Horste im Frühjahr funktioniert ebenfalls gut und liefert schnell kräftige neue Pflanzen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
besonders bewährtBasilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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