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Glechoma hederacea

Gundermann

Volksnamen: Gundelrebe, Erdefeu, Donnerrebe

Gundermann

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Gundermann, botanisch *Glechoma hederacea*, ist ein niedrig kriechendes Würzkraut aus der Familie der Lippenblütler, das mit langen Ausläufern dichte Teppiche bildet. Von April bis Juni, KW 14 bis 25, zeigt er kleine blauviolette Lippenblüten, die Bienen und Hummeln gerne anfliegen. Die rundlich gekerbten Blätter duften würzig aromatisch und wurden früher als Wildgemüse und Tee genutzt. Für Menschen gilt er in Küchenmengen als bekömmliches Wildkraut, für Pferde und andere Weidetiere ist er dagegen giftig, halte ihn deshalb von Weiden und Tierfutter fern. Er verträgt sich gut mit halbschattigen, eher feuchten Standorten und breitet sich dort zügig aus, weshalb er im Beet klare Grenzen braucht.

Pflegehinweise

Gundermann braucht kaum Zuwendung: Ein halbschattiger bis schattiger Platz mit lockerem, feuchtem Boden reicht ihm völlig. Gieße nur bei längerer Trockenheit, staunasse Stellen mag er dagegen nicht. Weil er über Ausläufer kriecht und schnell wuchert, schneide ihn regelmäßig zurück oder setze eine Wurzelsperre, wenn er in Grenzen bleiben soll. Im Frühjahr kannst du ihn ab Mitte April, KW 16, bis in den Sommer hinein ernten, danach wird das Kraut etwas herber. Als Bodendecker unter Sträuchern oder in wilden Gartenecken erfüllt er seinen Zweck ganz ohne Dünger.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, humos, nährstoffreich, lehmig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Gundermann mag frischen bis feuchten, nährstoffreichen Boden mit hohem Humusanteil, wie er unter Hecken und an Gehölzrändern vorkommt. Lehmige Gartenböden verträgt er gut, solange sie nicht dauerhaft staunass sind. Zu trockene, magere Standorte bremsen den Wuchs deutlich, ohne die Pflanze ernsthaft zu gefährden.

Düngung

Schwachzehrer

Als robuste Wildpflanze braucht Gundermann in normalen Gartenböden keine zusätzliche Düngung. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt im Frühjahr reicht, um den Boden locker und nährstoffreich zu halten. Auf mageren Standorten hilft etwas reifer Kompost beim Anwachsen.

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