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Blitum bonus-henricus

Guter Heinrich

Volksnamen: Wilder Spinat, Heinrichskraut, Fette Henne

Guter Heinrich

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Gute Heinrich (*Blitum bonus-henricus*) ist ein mehrjähriges Blattgemüse, das schon in mittelalterlichen Klostergärten stand und heute als Wilder Spinat neu entdeckt wird. Die dreieckigen, leicht mehligen Blätter erinnern im Geschmack an Spinat, sind aber milder und etwas erdiger. Die Pflanze wächst horstig, wird 30 bis 60 cm hoch und kommt mit halbschattigen, nährstoffreichen Standorten gut zurecht. Einmal etabliert, liefert sie über viele Jahre zuverlässig Ernte, ohne dass du sie jedes Jahr neu aussäen musst. Wie Spinat enthält der Gute Heinrich Oxalsäure und außerdem Saponine, darum solltest du die Blätter vor dem Essen kurz blanchieren oder garen und sie in Maßen genießen; wer zu Nierensteinen oder Gicht neigt, hält sich besser zurück.

Pflegehinweise

Pflanze den Guten Heinrich an einen halbschattigen bis sonnigen Platz mit humusreichem, feuchtem Boden; im Kübel oder in trockenen Ecken bleibt er kümmerlich. Säe direkt ins Beet, von Mitte April · KW 16 bis Mitte Mai · KW 20, die Keimung dauert oft mehrere Wochen, also bring Geduld mit. Halte die Erde gleichmäßig feucht und gib im Frühjahr eine Kompostgabe, das dankt dir die Pflanze mit kräftigem Blattwuchs. Ernte junge Blätter und Triebspitzen laufend von Mai bis in den Herbst, so bleibt der Horst kompakt und treibt immer wieder nach. Schneide im Herbst die oberirdischen Teile zurück, der Wurzelstock übersteht Frost im Beet problemlos.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

nährstoffreich, humos, feucht, lehmig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
FruchtfolgeGänsefußgewächse
WasserbedarfMittel

Guter Heinrich mag einen tiefgründigen, humosen Boden, der Feuchtigkeit gut hält und trotzdem nicht staunass ist. Als alte Bauerngarten-Pflanze schätzt er nährstoffreiche Erde, wie sie an Zäunen oder in der Nähe von Komposthaufen zu finden ist. Sandige, magere Standorte quittiert er mit kleinen, zähen Blättern.

Da Guter Heinrich mehrjährig am selben Platz bleibt, spielt die klassische Fruchtfolge nur beim Anlegen eines neuen Beetes eine Rolle. Pflanze ihn nicht direkt nach Spinat oder Mangold, damit sich keine bodenbürtigen Probleme aus derselben Familie aufbauen.

Düngung

Mittelzehrer

Eine Kompostgabe im zeitigen Frühjahr reicht für die ganze Saison, denn Guter Heinrich ist als mehrjährige Pflanze genügsam. Zum Austrieb im März und April freut er sich über eine Mulchschicht aus reifem Kompost oder verrotteten Blättern, die gleichzeitig den Boden feucht hält. Mit Brennnesseljauche gegossen treibt er nach dem ersten Schnitt schneller wieder aus.

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