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Carpinus betulus

Hainbuche

Volksnamen: Weißbuche, Hagebuche

Hainbuche

Foto: Willow · CC BY 2.5 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Hainbuche, botanisch Carpinus betulus, ist eines der beliebtesten Heckengehölze in deutschen Gärten und trotz ihres Namens gar nicht mit der echten Buche verwandt, sondern ein Birkengewächs. Als Formhecke geschnitten hält sie im Winter ihr braunes, vertrocknetes Laub am Zweig, bis im Frühjahr der Neuaustrieb es verdrängt, das gibt auch in der kalten Jahreszeit Sichtschutz. Im April und Mai zeigt sie unscheinbare grüne Blütenkätzchen, im Herbst folgen geflügelte Nüsschen, die gern von Vögeln angeflogen werden. Sie verträgt Schnitt außergewöhnlich gut und lässt sich zu klaren Formen, Nischen und sogar Bögen erziehen. Als Wildgehölz ist sie zudem eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten und Vögel.

Pflegehinweise

Pflanze die Hainbuche am besten im Herbst oder zeitigen Frühjahr, wurzelnackte Heckenpflanzen wachsen so am zuverlässigsten an. Sie gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf frischem, nährstoffreichem Boden und verträgt auch schwerere, lehmige Böden gut. Schneide junge Formhecken zweimal im Jahr, etwa Mitte Juni KW 24 und noch einmal Ende August KW 35, damit sie dicht und blickdicht wird; ältere, eingewachsene Hecken kommen oft mit einem Schnitt im Spätsommer aus. In den ersten ein bis zwei Standjahren freut sie sich über regelmäßiges Wässern in Trockenphasen, danach ist sie robust und pflegeleicht. Beachte bei der Vogelbrutzeit von März bis September die gesetzlichen Schnittauflagen und schneide Formhecken nur außerhalb dieser Zeit stark zurück.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.88.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, nährstoffreich, kalkliebend

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Die Hainbuche mag frischen bis mäßig feuchten Boden mit guter Durchlässigkeit und verträgt auch schwerere, lehmige Standorte gut. Sie kommt sowohl auf kalkhaltigen als auch auf neutralen Böden zurecht und zeigt sich insgesamt sehr anpassungsfähig. Staunässe solltest du vermeiden, ein Platz mit ausreichend Nährstoffen unterstützt jedoch kräftiges Wachstum. Als Hecke oder Formgehölz gepflanzt profitiert sie von einer lockeren Startgrube mit etwas Kompost.

Düngung

Mittelzehrer

Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht der Hainbuche meist für die ganze Saison. Bei Hecken, die regelmäßig geschnitten werden, kannst du im Mai noch einmal mit reifem Kompost oder Hornspänen nachlegen, um den Neuaustrieb zu unterstützen. Junge Pflanzen freuen sich zusätzlich über eine Mulchschicht, die den Boden feucht hält und langsam Nährstoffe abgibt. Auf gut versorgten Gartenböden kommt die Hainbuche notfalls auch ganz ohne Düngung aus.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

Als Heckenpflanze verträgt die Hainbuche kräftige Schnitte sehr gut und treibt zuverlässig wieder aus. Den Formschnitt setzt du am besten im Spätwinter vor dem Austrieb an, ein leichter Sommerschnitt im Juli hält die Hecke zusätzlich in Form. Bei Solitärbäumen reicht es, abgestorbene oder sich kreuzende Äste im Spätwinter zu entfernen. Beachte bei Hecken die gesetzliche Schonzeit und schneide brütende Vögel nicht während der Saison.

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