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Cornus alba

Tatarischer Hartriegel

Volksnamen: Weißer Hartriegel, Zier-Hartriegel

Tatarischer Hartriegel

Foto: Opioła Jerzy (Poland) · CC BY 2.5 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Tatarische Hartriegel, botanisch *Cornus alba*, ist ein robuster Strauch, den du vor allem wegen seiner leuchtend roten Winterrinde pflanzt. Im Mai und Juni zeigt er unscheinbare, cremeweiße Blütendolden, im Herbst dann bläulich weiße Beeren, die gern von Vögeln geholt werden. Für Menschen sind diese Beeren allerdings ungenießbar und gelten als leicht giftig, weshalb du gerade Kinder darauf hinweisen solltest, sie nicht zu naschen. Sein eigentlicher Auftritt beginnt aber erst, wenn das Laub fällt: Die jungen Triebe leuchten dann korallenrot und setzen im Kleingarten oder am Gartenrand einen Farbakzent, den sonst kaum eine Pflanze im Winter liefert. Sorten wie *‚Sibirica'* oder *‚Elegantissima'* unterscheiden sich in Rindenfarbe und Laubzeichnung, bleiben aber gleich pflegeleicht.

Pflegehinweise

Schneide den Zier-Hartriegel im zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar bis Mitte März (KW 8 bis 11), kräftig zurück. Nur junge Triebe zeigen die intensiv rote Rinde, deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Rückschnitt eines Teils der älteren Äste bodennah alle zwei bis drei Jahre. Der Strauch verträgt fast jeden Gartenboden, wächst aber am kräftigsten auf frischem bis feuchtem Untergrund und toleriert auch zeitweise Staunässe. Gieße frisch gepflanzte Exemplare im ersten Standjahr regelmäßig, danach reicht Wässern in längeren Trockenphasen. Mit etwas Kompost im Frühjahr dankt er dir das Wachstum mit besonders leuchtenden Trieben im nächsten Winter.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, feucht, nährstoffreich, lehmig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Der Tatarische Hartriegel ist bei der Bodenwahl erstaunlich genügsam und verträgt sowohl leicht saure als auch kalkhaltige Standorte. Am wohlsten fühlt er sich auf frischem bis feuchtem, nährstoffreichem Lehmboden, wie du ihn oft an Gewässerrändern findest. Staunässe steckt er dank seiner Herkunft aus Flussauen gut weg, dauerhafte Trockenheit mag er dagegen gar nicht.

Düngung

Mittelzehrer

Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht meist schon aus, um den Austrieb zu unterstützen. Wer mag, mulcht zusätzlich mit Laubkompost oder gut verrottetem Mist, das hält den Boden gleichzeitig feucht. Auf zusätzliche Düngung im Sommer kannst du in der Regel verzichten, der Strauch wächst auch ohne recht kräftig.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Damit die Rinde ihre kräftige Farbe behält, schneidest du am besten alle zwei bis drei Jahre die ältesten Triebe bodennah heraus, junges Holz färbt sich intensiver. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Spätwinter, bevor der Austrieb beginnt. Ein radikaler Rückschnitt auf Handbreite über dem Boden verträgt der Strauch problemlos und treibt im Frühjahr kräftig neu aus.

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