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Sempervivum tectorum

Hauswurz

Volksnamen: Dach-Hauswurz, Dachwurz, Donnerbart

Hauswurz

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Dach-Hauswurz bildet dichte Rosetten aus fleischigen, wasserspeichernden Blättern und breitet sich über Ableger zu kleinen Polstern aus. Ursprünglich wurde sie gern auf Dächern und Mauern angesiedelt, weil sie Trockenheit und Hitze mühelos übersteht. Im Volksglauben und in der traditionellen Kräuterkunde galt der Blattsaft als Hausmittel für die Haut, wissenschaftlich belastbare Wirksamkeitsnachweise dafür gibt es aber kaum. Im Hochsommer schiebt sie sternförmige, rosa bis purpurne Blüten auf kräftigen Stielen empor; die blühende Rosette stirbt danach ab, während die Nachbarrosetten weiterwachsen. Für Kinder und Haustiere gilt sie als unbedenklich.

Pflegehinweise

Die Hauswurz braucht einen sonnigen, warmen Platz und ein durchlässiges, eher mageres Substrat, zum Beispiel eine Mischung aus Gartenerde, Sand und feinem Kies. Staunässe verträgt sie schlecht, deshalb lieber selten und sparsam gießen und Regenwasser im Steingarten oder Topf frei ablaufen lassen. Im Winter braucht sie keinen Schutz, sie ist bis weit unter null Grad frosthart, nur vor dauerhafter Nässe solltest du sie bewahren. Verblühte Rosetten kannst du einfach herausnehmen, die Lücke füllt sich von selbst mit neuen Ablegern. Zum Vermehren trennst du im Frühjahr oder Frühsommer, etwa Mitte Mai · KW 20, kleine Tochterrosetten ab und setzt sie an einen neuen Platz.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, mager, sandig, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Hauswurz mag es schlank und durchlässig, am liebsten in einer mageren Mischung aus Sand, Kies und wenig Erde. Staunässe verträgt sie gar nicht, die Wurzeln faulen dann schnell. Ein sonniger Platz auf Mauerkronen, Dächern oder im Steingarten mit steinigem Untergrund passt ihr perfekt.

Düngung

Schwachzehrer

Hauswurz braucht praktisch keine Düngung, zu nährstoffreicher Boden lässt die Rosetten weich und anfällig für Fäulnis werden. Wenn überhaupt, reicht im Frühjahr eine ganz dünne Gabe reifer Komposterde am Rand der Pflanzung. Wichtiger als Nährstoffe sind ihr Wärme, Licht und trockene Füße.

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