Pontederia cordata
Hechtkraut
Volksnamen: Herzblättriges Hechtkraut
Foto: Cephas · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Hechtkraut, botanisch *Pontederia cordata*, ist eine Sumpf- und Flachwasserpflanze mit herzförmigem, glänzendem Laub und blauvioletten Blütenähren. Von Mitte Juli bis in den September zieht es Bienen und Hummeln an deinem Teichrand an. In der Wildform erreicht es Wuchshöhen von 40 bis 80 cm und bildet mit der Zeit dichte Horste. Es gilt in unseren Breiten als unbedenklich und ungiftig für Kinder und Haustiere, ein schöner Rand- und Blühpartner für naturnahe Gartenteiche.
Pflegehinweise
Pflanze das Hechtkraut in die Flachwasserzone deines Teichs, mit 5 bis 15 cm Wasserstand über dem Wurzelballen und einem sonnigen bis maximal leicht halbschattigen Standort. Der Boden darf gern nährstoffreich und lehmig sein, am besten in einem Pflanzkorb mit Teicherde, damit du die Ausbreitung im Zaum hältst. Verblühte Blütenstände kannst du laufend entfernen, das verlängert die Blütezeit bis weit in den Spätsommer. In milden Wintern übersteht das Hechtkraut den Frost im Wasser problemlos, in kälteren Lagen hilft es, den Wurzelbereich frostfrei unter der Eisdecke zu halten. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich im Frühjahr, etwa KW 15 bis KW 18, ein Teilen der Horste, das hält die Pflanze vital.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, humos, lehmig
Hechtkraut wächst am Rand von Teichen und Bachläufen und braucht dauerhaft nasse bis flach überstaute Böden, keinesfalls trockene Standorte. Ideal ist nährstoffreicher, humoser Schlamm oder Lehm in flachen Zonen bis etwa 30 cm Wassertiefe. Ein karger, sandiger Grund bremst den Wuchs deutlich.
Düngung
Mittelzehrer
Im Teich reichen meist die natürlichen Nährstoffe aus Schlamm und organischem Eintrag völlig aus. Bei Kübelhaltung in Teichsubstrat kannst du im Mai und Juni etwas gut verrotteten Kompost in einen Stoffbeutel einarbeiten und ans Rhizom legen. Verzichte auf Düngung direkt ins offene Wasser, damit Algen nicht unnötig gefördert werden.
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