Lablab purpureus
Helmbohne
Volksnamen: Lablabbohne, Indische Bohne
Foto: Aris riyanto · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Helmbohne, botanisch Lablab purpureus, ist eine kraftvoll rankende Zierbohne mit violetten Blüten und glänzenden, oft purpurfarbenen Hülsen. Sie stammt aus wärmeren Regionen und braucht bei uns einen sonnigen, geschützten Platz sowie eine stabile Rankhilfe von mindestens 2 Metern Höhe. Die jungen, zarten Hülsen kannst du wie Buschbohnen zubereiten, die reifen Samen und älteren Hülsen sind roh giftig und dürfen nur gut durchgekocht gegessen werden. Achte besonders bei Kindern und Haustieren darauf, dass keine rohen Samen oder harten Hülsen im Garten herumliegen und genascht werden.
Pflegehinweise
Säe die Helmbohne erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai · KW 20, direkt ins Freiland oder ziehe sie ab April im Warmen vor. Der Boden sollte locker, nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein, Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Biete der Rankpflanze früh ein festes Gerüst, dann klettert sie zügig und blüht bis in den Herbst hinein. Ernte die jungen Hülsen laufend, das regt die Pflanze zu weiterem Blütenansatz an, und schütze sie bei kühlen Nächten mit einem Vlies, da sie schon unter 2 Grad Celsius Schaden nimmt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, nährstoffreich, humos, lehmig
Die Helmbohne mag lockeren, humusreichen Boden, der Feuchtigkeit hält, ohne staunass zu werden. Ein sonniger, warmer Platz mit nährstoffreichem Untergrund lässt die Ranken kräftig wachsen. Schwere, verdichtete Böden lockerst du am besten vor der Pflanzung mit reifem Kompost auf.
Als Hülsenfrucht verbessert die Helmbohne den Boden für Folgekulturen und sollte erst nach einer Pause von drei Jahren wieder am selben Platz stehen.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mai–Jul
Zur Pflanzung arbeitest du reifen Kompost oder gut verrotteten Mist ins Beet ein, das reicht für einen guten Start. Während der Hauptwachstumszeit von Mai bis Juli freut sich die Helmbohne über eine Gabe organischen Gemüsedüngers oder Brennnesseljauche alle drei bis vier Wochen. Als Hülsenfrucht bindet sie selbst Stickstoff aus der Luft, deshalb reicht eine maßvolle Düngung völlig aus.
Überwinterung
In unseren Breiten ist die Helmbohne einjährig und übersteht keinen Frost. Die Pflanzen sterben mit den ersten kühlen Nächten im Herbst ab und werden abgeräumt. Wer die Sorte erhalten möchte, sammelt reife Samen vor dem ersten Frost und lagert sie trocken für die nächste Aussaat.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über Samen. Ab Mitte Mai · KW 20, wenn keine Fröste mehr drohen, säst du direkt ins Freiland oder ziehst die Pflanzen ab April auf der Fensterbank vor. Die Samen keimen zuverlässig bei warmen Temperaturen um 20 Grad; ein Einweichen über Nacht beschleunigt die Keimung. Vorgezogene Pflanzen kommen nach den Eisheiligen ins Beet, an ein Rankgerüst gebunden wachsen sie rasch in die Höhe.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Kreuzblütler (Brassicaceae)
besonders bewährtHülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Doldenblütler (Apiaceae)
Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
besonders bewährtLauchgewächse hemmen über ihre Wurzelausscheidungen die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien der Hülsenfrüchtler, das bremst deren Wachstum.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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