Asplenium scolopendrium
Hirschzunge
Volksnamen: Hirschzungenfarn
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Hirschzunge ist ein wintergrüner Farn mit ungeteilten, riemenförmigen Wedeln, die an eine Zungenform erinnern und ihr den Namen geben. Sie stammt aus schattigen, kalkreichen Wäldern und fühlt sich im Garten an feuchten, humosen Standorten mit hohem Kalkanteil am wohlsten. Die ledrigen, glänzend grünen Wedel bleiben auch im Winter stehen und sorgen so für Struktur in schattigen Beeten, wenn viele andere Pflanzen zurückgezogen sind. Sie wächst horstig, breitet sich nur langsam aus und eignet sich gut für Steingärten, Mauerfugen und schattige Rabatten unter Bäumen.
Pflegehinweise
Pflanze die Hirschzunge an einen halbschattigen bis schattigen Platz mit lockerem, humusreichem und kalkhaltigem Boden. Halte den Boden gleichmäßig feucht, ohne Staunässe; besonders in trockenen Sommerwochen freut sie sich über zusätzliches Gießen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hält die Feuchtigkeit im Boden und liefert nebenbei Nährstoffe. Alte, braune Wedel kannst du im zeitigen Frühjahr vor dem neuen Austrieb bodennah abschneiden, ansonsten braucht die Hirschzunge kaum Pflege. Ein Umtopfen oder Teilen ist selten nötig, da sie langsam und kompakt wächst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, durchlässig, kalkliebend
Die Hirschzunge mag es humos und dauerhaft feucht, ohne dass Staunässe entsteht. Ein lockerer, kalkhaltiger Boden mit viel Laubkompost kommt ihrem natürlichen Standort in schattigen Kalk- und Schluchtwäldern am nächsten. Auf reinem Sand oder schwerem, verdichtetem Lehm bleibt sie kümmerlich.
Düngung
Schwachzehrer
Zusätzliche Düngung braucht dieser Farn kaum. Eine jährliche Mulchschicht aus Laubkompost oder gut verrottetem Falllaub im Frühjahr reicht völlig, um Humus und Feuchtigkeit im Wurzelbereich nachzuliefern. Verzichte auf mineralische Dünger, sie passen nicht zu seinem genügsamen Waldboden-Habitus.
Erfahrungen aus echten Gärten
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