Lonicera henryi
Immergrünes Geißblatt
Volksnamen: Immergrüne Heckenkirsche
Foto: M.S. del., J.N.Fitch lith · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Immergrüne Geißblatt ist ein kräftiger Kletterer, der sich mit seinen Trieben an Zäunen, Pergolen und Rankgittern hochwindet und dort auch im Winter grünes Laub zeigt. Von Juni bis August erscheinen gelbrote Blütentrauben, die Bienen und Hummeln zuverlässig anlocken; im Herbst folgen dunkle Beeren, die Vögeln als Nahrung dienen. Für Menschen sind die Beeren allerdings schwach giftig und gehören nicht auf den Teller, halte deshalb kleine Kinder von den Früchten fern. Die Art stammt ursprünglich aus China, hat sich im Garten aber als robuster, pflegeleichter Sichtschutz bewährt. Sie verträgt sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte und wächst dort dicht und blickdicht.
Pflegehinweise
Pflanze das Geißblatt am besten im Frühjahr oder Herbst an ein stabiles Rankgerüst, damit es von Anfang an Halt findet. Ein durchlässiger, mäßig feuchter Boden mit etwas Kompost bei der Pflanzung reicht als Startkapital; gieße vor allem im ersten Standjahr regelmäßig nach, danach kommt die Pflanze mit Niederschlag gut aus. Ein Rückschnitt im späten Winter, etwa Ende Februar in KW 8 bis 9, hält die Ranke kompakt und fördert dichten, buschigen Neuaustrieb. Mulch um den Wurzelbereich schützt im Winter und hält den Boden gleichmäßig feucht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, feucht, nährstoffreich
Das Immergrüne Geißblatt mag einen humosen, gut durchlässigen Gartenboden, der nie ganz austrocknet. Ein Platz mit kühlem, leicht beschattetem Wurzelraum und sonnigerem Kopf tut ihm besonders gut, wie du es von vielen Kletterpflanzen kennst. Staunässe verträgt es schlecht, eine Mulchschicht hält den Boden dagegen angenehm gleichmäßig feucht.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht für die meisten Standorte völlig aus. Wer sandigen Boden hat, gibt Ende Mai noch einmal etwas verrotteten Mist oder Hornspäne nach. Direkt an den Wurzelhals solltest du dabei nicht düngen, sondern im Wurzelbereich rundherum.
Schnitt
Ein Auslichtungsschnitt im zeitigen Frühjahr hält das Geißblatt kompakt und sorgt für Luft im dichten Blattwerk. Schneide dabei vor allem zu dicht wachsende und ältere, verkahlte Triebe heraus, damit von unten wieder frisches Grün nachkommt. Einen Regelschnitt braucht die Pflanze nicht zwingend, sie verträgt aber auch einen kräftigeren Rückschnitt gut.
Erfahrungen aus echten Gärten
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