Iris ensata
Japanische Sumpf-Schwertlilie
Volksnamen: Japan-Iris, Sumpf-Iris
Foto: Dr. Alexey Yakovlev · CC BY-SA 2.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Japanische Sumpf-Schwertlilie, botanisch Iris ensata, ist eine großblütige Staude für nasse Beete und den Flachwasserrand am Teich. Ihre Blüten erscheinen von Juni bis Juli in Weiß, Blau, Violett und Rosa, oft mit feiner Äderung auf den breiten Blütenblättern. Anders als viele andere Schwertlilien mag sie es dauerhaft feucht bis nass und verträgt zeitweise sogar flach stehendes Wasser. Kalk mag sie gar nicht, ein saurer bis neutraler Boden ist Pflicht. Für Bienen und andere Insekten ist sie eine wertvolle Nektarquelle im Frühsommer. Wie alle Schwertlilien ist auch die Japanische Sumpf-Schwertlilie giftig, wenn man sie verzehrt; vor allem das Wurzelstück (Rhizom) ist betroffen. Der Pflanzensaft kann außerdem die Haut reizen, trage bei Teilung und Rückschnitt am besten Handschuhe und halte kleine Kinder von den Wurzeln fern.
Pflegehinweise
Pflanze die Japan-Iris in nährstoffreichen, dauerhaft feuchten bis nassen Boden, ideal am Teichrand mit 5 bis 10 cm Wasserüberstau im Sommer oder in ein staunasses Beet. Wähle einen sonnigen bis leicht halbschattigen Standort; volle Sonne bringt die meisten Blüten. Achte auf kalkfreies Substrat, etwa mit Rhododendronerde oder Regenwasser gegossen, sonst vergilben die Blätter. Teile die Horste alle 3 bis 4 Jahre im Frühjahr oder direkt nach der Blüte, damit sie nicht verkahlen. Im Winter darf der Wurzelballen nicht komplett austrocknen; am Teichrand ist das meist kein Problem, im Beet hilft eine Mulchschicht gegen Frosttrockenheit.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, tonig
Die Japanische Sumpf-Schwertlilie will es dauerhaft feucht bis nass, am liebsten am Teichrand oder im Sumpfbeet mit stehendem Wasser im Sommer. Der Boden darf gerne schwer und lehmig sein, solange er humos und nährstoffreich bleibt. Wichtig ist ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert; kalkhaltige Böden verträgt sie schlecht und reagiert dann mit Wuchsschwäche.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Apr, Jun
Arbeite im Austrieb Mitte April eine Portion reifen Kompost in die obere Bodenschicht ein, das reicht als Startdüngung für die Saison. Nach der Blüte im Juni kannst du noch einmal mit gut verrottetem Kompost oder Rindermist nachlegen, damit die Rhizome für das nächste Jahr kräftig werden. Verzichte auf frischen Mist direkt am Wurzelbereich, er verbrennt die empfindlichen Rhizome leicht.
Überwinterung
Iris ensata ist winterhart und braucht im Beet keinen Schutz, solange die Rhizome nicht komplett austrocknen. Am Teichrand hilft es, den Wasserstand im Winter etwas abzusenken, damit die Rhizome nicht dauerhaft im Eis stehen. Schneide die Blätter erst im Frühjahr zurück, der alte Bestand schützt die Basis über die kalte Jahreszeit.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Die zuverlässigste Methode ist die Teilung der Horste im zeitigen Frühjahr oder direkt nach der Blüte, wenn du kräftige Rhizomstücke mit je zwei bis drei Trieben abtrennst. Setze die Teilstücke sofort wieder feucht und nicht zu tief ein, damit sie nicht austrocknen. Aussaat ist möglich, aber langwierig: Die Samen brauchen eine Kältephase und keimen erst nach mehreren Monaten, außerdem blühen Sämlinge oft nicht sortenecht nach. Für Garten-Nachzucht empfiehlt sich daher fast immer die Teilung alle drei bis vier Jahre, was gleichzeitig die Blühfreude der Horste erhält.
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