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Carex morrowii

Japan-Segge

Volksnamen: Japansegge

Japan-Segge

Foto: Daderot · CC0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Japan-Segge ist ein immergrünes Gras für den Halbschatten, das mit ihren schmalen, oft weiß oder gelb panaschierten Blättern das ganze Jahr über Struktur ins Beet bringt. Sie wächst horstig und dicht, bleibt kompakt zwischen 20 und 40 cm hoch und eignet sich damit gut als Bodendecker unter Gehölzen oder als Solitär im Gefäß. Botanisch heißt sie Carex morrowii; im Garten sprechen wir einfach von der Japan-Segge. Sorten wie die ‚Silver Sceptre' setzen mit ihrem cremeweißen Blattrand feine Akzente auch an schattigen Ecken, an denen sonst wenig blüht. Zur Blüte selbst braucht es keine Erwartung, denn die Schönheit dieser Segge liegt im Blattschmuck.

Pflegehinweise

Pflanze deine Japan-Segge am besten im Frühjahr oder Frühherbst in humosen, gleichmäßig feuchten Boden, denn Staunässe und lange Trockenheit verträgt sie beide schlecht. Halbschatten bekommt ihr am besten; direkte Mittagssonne lässt die panaschierten Blätter schneller verbrennen. Gieße in trockenen Sommerwochen regelmäßig, besonders im Kübel, wo die Erde rascher austrocknet. Schneide im zeitigen Frühjahr, etwa Anfang März KW 9 bis 10, alte oder braune Blätter bodennah zurück, damit der neue Austrieb Platz bekommt. Alle drei bis vier Jahre lässt sich der Horst teilen, das hält die Pflanze vital und liefert gleich neue Pflanzstellen für den Garten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–78.0

Bodenart

durchlässig, feucht, humos, nährstoffreich

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 3 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Die Japan-Segge mag es gleichmäßig feucht, ohne Staunässe. Ein humoser, lockerer Boden mit guter Wasserspeicherung passt am besten zu ihr. Auf schweren, verdichteten Böden lohnt sich etwas Kompost zur Auflockerung. Kurze Trockenphasen verzeiht sie, dauerhafte Trockenheit lässt die Blattspitzen braun werden.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Gräserart braucht die Japan-Segge kaum zusätzliche Nährstoffe. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus, um den Austrieb zu unterstützen. Mageres Wachstum ist hier kein Mangel, sondern der natürliche Charakter der Pflanze.

Überwinterung

Die Japan-Segge ist ausreichend winterhart und bleibt als Halbimmergrün auch im Winter grün. In rauen Lagen oder bei Kübelhaltung schützt eine Mulchschicht aus Laub die Wurzeln vor starkem Frost. Vergilbte oder braune Blätter kannst du im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb zurückschneiden.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Aussaat

Am zuverlässigsten teilst du die Japan-Segge im Frühjahr, wenn sich dichte Horste gebildet haben. Grabe den Wurzelballen aus und teile ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere kräftige Stücke mit eigenen Wurzeln. Setze die Teilstücke gleich wieder in feuchte, humose Erde und halte sie in den ersten Wochen konstant feucht. Aussaat ist möglich, dauert aber deutlich länger bis zu einem ansehnlichen Horst und liefert bei panaschierten Sorten oft uneinheitliche Ergebnisse.

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