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Acorus calamus

Kalmus

Volksnamen: Deutscher Kalmus, Ackerkalmus

Kalmus

Foto: J.F. Gaffard, Autoreille, France · CC BY-SA 3.0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Kalmus ist eine schilfartige Uferpflanze mit schwertförmigen, aromatisch duftenden Blättern, botanisch *Acorus calamus*. In der Natur wächst er in der Flachwasserzone von Teichen und Gräben, wo sein kriechender Wurzelstock dichte Horste bildet. Über Jahrhunderte galt er als geschätzte Würz- und Heilpflanze, heute wird er vor allem wegen seines Aromas und seiner Kulissen-Wirkung am Gartenteich geschätzt. Der Kalmus ist nicht zum unbedachten Verzehr geeignet: Sein Wurzelstock kann in größeren Mengen gesundheitlich bedenklich sein, deshalb ist bei Kindern und Haustieren Vorsicht geboten und der Wurzelstock gehört nicht ungeprüft auf den Teller.

Pflegehinweise

Pflanze den Kalmus in die Flachwasserzone deines Teichs, in einen Pflanzkorb mit lehmiger, nährstoffreicher Erde, etwa 5 bis 15 cm unter der Wasseroberfläche. Er verträgt volle Sonne bis Halbschatten und braucht dauerhaft feuchten bis nassen Boden; lass ihn nie austrocknen. Ende Herbst ziehst du die welken Blätter ab, den Wurzelstock lässt du einfach im Wasser überwintern, er ist winterhart bis weit unter null Grad. Alle drei bis vier Jahre teilst du den Horst im Frühjahr, sobald die ersten Triebspitzen ab Mitte April · KW 16 sichtbar werden, das hält die Pflanze vital und verhindert unkontrolliertes Ausbreiten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, humos, nährstoffreich, lehmig

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfHoch

Kalmus wächst am liebsten mit den Füßen im Wasser, direkt am Teich oder Bachrand, wo der Boden dauerhaft feucht bis nass bleibt. Ein schlammiger, nährstoffreicher Untergrund kommt seinem natürlichen Standort in Sumpf und Ufer am nächsten. Kurze Überflutungen steckt er problemlos weg, komplett austrocknen sollte der Boden dagegen nie.

Düngung

Mittelzehrer

Im Frühling und Frühsommer freut sich Kalmus über eine Portion gut verrotteten Kompost, der ins feuchte Substrat eingearbeitet wird. In der Nähe von Teichen reicht oft schon der natürliche Nährstoffeintrag aus dem Wasser aus. Wer zusätzlich düngt, sollte auf organisches Material setzen, das langsam nachwirkt und das Gewässer nicht belastet.

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