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Cucumis metuliferus

Kiwano

Volksnamen: Hornmelone, Horngurke, Springgurke

Kiwano

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Kiwano, botanisch *Cucumis metuliferus*, ist eine rankende Kürbisgewächs-Art aus dem südlichen Afrika mit auffälligen orangen, stacheligen Früchten und leuchtend grünem, gallertartigem Fruchtfleisch. Sie ist eng mit der Gurke verwandt und ebenso wärmeliebend, weshalb sie hierzulande am besten im Gewächshaus oder an einem geschützten, sonnigen Rankgerüst wächst. Die Pflanze bildet lange, kletternde Triebe und gelbe Blüten, aus denen sich über den Sommer die charakteristischen Hornfrüchte entwickeln. Für eine volle Kultur bis zur Ernte braucht Kiwano eine lange, warme Saison, in kühleren Lagen reift sie oft erst spät im Jahr aus. Ein Wort zur Vorsicht: Bei Kiwano gibt es milde, essbare Formen und bittere Formen, die wie viele Kürbisgewächse giftig sein können. Iss nur mild schmeckende Früchte. Wenn eine Frucht deutlich bitter schmeckt, spuck sie aus und iss sie nicht, denn Bitterkeit ist bei Kürbisgewächsen ein Warnsignal.

Pflegehinweise

Kiwano braucht einen sonnigen, windgeschützten Platz und ein Rankgerüst, an dem sich die Triebe hochziehen können. Halte den Boden gleichmäßig feucht, staunasse Erde verträgt die Pflanze aber nicht. Dünge alle zwei bis drei Wochen mit reifem Kompost oder Brennnesseljauche, sobald die ersten Früchte ansetzen. Ernte die Früchte, sobald sich die Schale orange färbt und die Stacheln fest sind, meist ab September. Bei kühlen Nächten unter 12 Grad lohnt sich ein Vlies zum Schutz der Blüten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

durchlässig, sandig, nährstoffreich, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKürbisgewächse
WasserbedarfMittel

Kiwano mag es locker und durchlässig, staunasse Füße verträgt sie gar nicht. Ein sandig-humoser Boden mit guter Drainage passt am besten, schwere lehmige Erde bitte vorher mit Sand oder Kompost auflockern. Der pH-Bereich liegt bei 6,0 bis 7,0, also leicht sauer bis neutral. An warmen, geschützten Standorten mit sich schnell erwärmendem Boden fühlt sich die Pflanze am wohlsten.

Als Kürbisgewächs sollte Kiwano nicht direkt nach Zucchini, Gurken oder Kürbis stehen. Eine Anbaupause von drei Jahren am selben Standort beugt Bodenmüdigkeit und Krankheiten vor.

Düngung

Starkzehrer

Kiwano ist ein Starkzehrer und freut sich über eine großzügige Kompostgabe vor dem Pflanzen. Während der Hauptwachstumszeit von Mai bis August unterstützt du sie am besten mit gut verrottetem Mist oder Kompost, alle zwei bis drei Wochen ausgebracht. Brennnesseljauche gibt den Ranken zusätzlich Schwung für kräftiges Wachstum. Zur Fruchtreife im Spätsommer kannst du auf Beinwelljauche umsteigen, das unterstützt Aroma und Reife.

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