Stachys affinis
Knollenziest
Volksnamen: Crosne, Japanische Kartoffel, Erdartischocke
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Knollenziest, botanisch *Stachys affinis*, bildet unter der Erde kleine, spiralig gedrehte Knöllchen, die an winzige Raupen erinnern. Er stammt ursprünglich aus Ostasien und ist bei uns vor allem unter dem französischen Namen Crosne bekannt. Die Knollen schmecken mild, leicht nussig und erinnern in der Konsistenz an eine Mischung aus Wasserkastanie und Topinambur. Oberirdisch wächst die Staude buschig bis etwa 40 cm hoch und bildet unscheinbare, purpurrosa Blüten. Für den Hausgarten ist sie eine spannende Rarität, die im Beet kaum Pflege braucht.
Pflegehinweise
Pflanze die Knöllchen ab Mitte April, KW 16 bis 17, sobald der Boden gut erwärmt ist, etwa 8 bis 10 cm tief in lockere, humusreiche Erde. Der Knollenziest mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz und gleichmäßige Feuchtigkeit, verträgt aber auch kurze trockene Phasen gut. Während des Sommers reicht es, gelegentlich zu gießen und das Beet frei von Wildkraut zu halten. Geerntet wird ab Oktober bis in den Winter hinein, am besten nach den ersten leichten Frösten, weil die Knollen dann noch aromatischer werden. Lass ein paar Knollen einfach im Boden stehen, dann treibt die Pflanze im nächsten Frühjahr von selbst wieder aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, lehmig
Knollenziest mag einen lockeren, humosen Boden, der Feuchtigkeit gut hält, ohne zu vernässen. Je nährstoffreicher und tiefgründiger der Boden, desto praller werden die Knollen. Schwere, verdichtete Böden lockerst du am besten vor der Pflanzung mit reichlich Kompost auf.
Düngung
Mittelzehrer
Arbeite vor der Pflanzung im April eine großzügige Portion reifen Kompost in die Erde ein. Während der Wachstumsphase im Mai und Juni freut sich Knollenziest über eine Portion Brennnesseljauche oder Hornspäne. Später im Jahr brauchst du nicht mehr nachzudüngen, die Pflanze zieht sich zur Knollenbildung ohnehin zurück.
Erfahrungen aus echten Gärten
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