Stratiotes aloides
Krebsschere
Volksnamen: Wasseraloe
Foto: Jörg Hempel · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Krebsschere, botanisch *Stratiotes aloides*, ist eine heimische Schwimmpflanze mit einer Rosette aus schwertartigen, gezahnten Blättern, die an eine Aloe erinnert. Den Großteil des Jahres treibt sie knapp unter der Wasseroberfläche, zur Blüte im Sommer steigt die Rosette empor und zeigt zarte weiße Blüten. Sie bietet Libellenlarven und anderen Wasserbewohnern einen wichtigen Lebensraum und gilt als Zeigerpflanze für sauberes, nährstoffarmes Wasser. Die Art ist in Deutschland gesetzlich geschützt: Wildpflanzen dürfen nicht entnommen werden, im Handel erhältliche Exemplare aus Vermehrung sind für den eigenen Teich unbedenklich. Die scharf gezähnten Blattränder rechtfertigen den Namen und verlangen beim Hantieren etwas Vorsicht.
Pflegehinweise
Setz die Krebsschere in stehende oder langsam fließende Gewässer mit einer Wassertiefe von 30 bis 100 cm; ein sonniger bis halbschattiger Standort tut ihr gut. Die Pflanze reguliert ihren Auftrieb selbst und sinkt im Herbst zum Überwintern auf den Gewässergrund ab, im Frühjahr ab Mitte April · KW 16 steigt sie wieder auf. Sie braucht kein Substrat und keine Düngung, sondern ernährt sich frei schwebend aus dem Wasser; zu nährstoffreiches Wasser lässt sie eher kümmern. Entferne im Sommer bei Bedarf überzählige Tochterrosetten, die sich über Ausläufer bilden, damit die Wasserfläche nicht komplett zuwächst. Ein Winter mit Eisdecke schadet ihr nicht, solange das Gewässer nicht komplett durchfriert.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig
Die Krebsschere braucht keinen Boden im klassischen Sinn, denn sie schwimmt frei im Wasser und zieht ihre Nährstoffe direkt daraus. Nährstoffreiches, leicht alkalisches bis neutrales Wasser mit einem lehmig-tonigen Gewässergrund sagt ihr am meisten zu. In sehr nährstoffarmen oder stark sauren Gewässern wächst sie kaum.
Düngung
Mittelzehrer
Gedüngt wird bei der Krebsschere nicht direkt, denn sie versorgt sich über das Teichwasser selbst. Ein moderater Nährstoffgehalt im Wasser, etwa durch verrottendes Laub am Teichgrund oder eine dünne Schicht Teicherde unter Kies, reicht völlig aus. Zu nährstoffreiches Wasser fördert eher Algen als die Pflanze selbst, also lieber zurückhaltend bleiben.
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