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Prunus insititia

Kriecherl

Volksnamen: Haferpflaume, Krieche, Kriechenpflaume

Kriecherl

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Kriecherl, botanisch *Prunus insititia*, ist eine alte, robuste Wildpflaumenart, die im DACH-Raum seit Jahrhunderten in Gärten und Hecken wächst. Die kleinen, aromatischen Früchte reifen je nach Sorte von Ende Juli bis in den Oktober und eignen sich hervorragend für Mus, Kompott und zum Dörren. Wie bei allen Prunus-Arten ist nur das Fruchtfleisch für den Verzehr gedacht: die Kerne im Inneren sowie Blätter und Rinde enthalten Bitterstoffe, die im Körper Blausäure freisetzen können, und gehören daher nicht auf den Teller. Als anspruchsloser Kleinbaum oder Großstrauch verträgt die Kriecherl auch magere Böden, Wind und raue Lagen und wird gern für Hecken und Wildobstflächen genutzt. Bienen und andere Insekten freuen sich im Frühjahr über die reiche Blüte, Vögel über die spät reifenden Früchte.

Pflegehinweise

Kriecherl sind genügsam und brauchen kaum Zuwendung, sobald sie einmal eingewachsen sind. Pflanze im Herbst oder zeitigen Frühjahr, am besten Mitte Oktober bis Mitte November oder Ende Februar bis Anfang April, in durchlässigen, nicht zu schweren Boden. In den ersten zwei Jahren regelmäßig wässern, danach reicht Wasser nur bei längerer Trockenheit. Schneide im Sommer nach der Ernte, um Wildwuchs und dichte Kronen zu vermeiden; ein Auslichtungsschnitt alle paar Jahre hält den Baum gesund und die Ernte reich. Als robuste Wildform braucht Kriecherl keine besondere Düngung, eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, nährstoffreich, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Kriecherl mag tiefgründigen, durchlässigen Boden mit ausreichend Nährstoffen, verzeiht aber auch schwerere, lehmige Lagen besser als viele andere Steinobstarten. Staunässe solltest du trotzdem vermeiden, sonst leiden die Wurzeln. Ein leicht kalkhaltiger Boden tut ihr gut, extrem saure Standorte meidet sie.

Düngung

Mittelzehrer

Gib der Kriecherl im zeitigen Frühjahr reifen Kompost oder gut verrotteten Mist um den Wurzelbereich, das reicht für die meiste Saison. Eine zweite, leichte Gabe nach der Blüte im Mai unterstützt den Fruchtansatz. Mulch aus Laub oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit und liefert nebenbei weitere Nährstoffe.

Schnitt

MonateJul–Aug
SaisonSommer (nach der Ernte)
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide die Kriecherl nach der Ernte im Sommer, dann verheilen die Wunden schnell und das Risiko für Krankheiten sinkt deutlich. Entferne dichte, sich kreuzende Äste sowie Totholz, damit Licht und Luft ins Kroneninnere kommen. Ein zu starker Rückschnitt im Winter kann bei Steinobst zu Gummifluss führen, deshalb lieber maßvoll und regelmäßig auslichten.

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