Pieris japonica
Lavendelheide
Volksnamen: Schattenglöckchen
Foto: Stan Shebs · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Lavendelheide (Pieris japonica) ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse, der mit seinem leuchtend roten Austrieb im zeitigen Frühjahr und den weißen, glockenförmigen Blütenrispen im März bis Mai ein echter Blickfang im Moorbeet ist. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und verträgt sich gut mit Rhododendron und Azalee, mit denen sie ähnliche Standortansprüche teilt. Achtung: Alle Pflanzenteile der Lavendelheide sind giftig, besonders Blätter und Blüten enthalten Grayanotoxine. Halte Kinder und Haustiere vom direkten Kontakt mit den Pflanzenteilen fern und pflanze sie nicht in unmittelbarer Reichweite von Naschbeeten. Beliebte Sorten wie *‚Katsura'* oder *‚Debutante'* unterscheiden sich vor allem in Wuchshöhe und Blütenfarbe.
Pflegehinweise
Die Lavendelheide braucht sauren, humosen und durchlässigen Boden, wie er typischerweise im Moorbeet zu finden ist; kalkhaltige Erde führt schnell zu Chlorose an den Blättern. Wähle einen halbschattigen Standort, geschützt vor praller Mittagssonne und kalten Ostwinden, da sonst der frische Austrieb leidet. Halte den Wurzelbereich gleichmäßig feucht, am besten mit kalkarmem Regenwasser, und mulche mit Rindenhumus oder Nadelstreu, um die Feuchtigkeit zu halten. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig; entferne nach der Blüte nur verblühte Rispen und beschädigte Triebe. In rauen Lagen lohnt sich im ersten Winter ein leichter Winterschutz aus Reisig, besonders für junge Pflanzen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, feucht, kalkmeidend
Lavendelheide mag es dauerhaft leicht feucht, aber nie staunass, am liebsten in lockerer, humoser Erde. Kalk verträgt sie gar nicht, darum ist ein saurer bis schwach saurer Boden Pflicht. Rhododendron- oder Moorbeeterde eignet sich hervorragend als Pflanzsubstrat. In schweren, lehmigen Böden lohnt sich eine Drainage aus Sand oder Kies, damit die Wurzeln nicht faulen.
Düngung
Schwachzehrer
Eine Gabe organischer Rhododendrondünger oder gut verrotteter Kompost im Frühjahr reicht meist für die ganze Saison. Eine zweite, leichte Nachdüngung nach der Blüte im Frühsommer unterstützt den neuen Austrieb. Verzichte auf kalkhaltige Dünger, sie schaden dem empfindlichen Wurzelwerk. Eine Mulchschicht aus Laub oder Nadelstreu hält den Boden sauer und liefert nebenbei Nährstoffe.
Schnitt
Lavendelheide braucht keinen jährlichen Rückschnitt, verzeiht aber einen formenden Schnitt direkt nach der Blüte gut. Verwelkte Blütenstände kannst du von Hand ausbrechen, das spart der Pflanze Kraft für den Neuaustrieb. Einen stärkeren, formgebenden Rückschnitt verträgt sie im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb am besten.
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