Viburnum tinus
Lorbeer-Schneeball
Volksnamen: Mittelmeer-Schneeball
Foto: Didier Descouens · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Lorbeer-Schneeball, botanisch Viburnum tinus, ist ein immergrüner Strauch mit dunkelgrünen, lorbeerähnlichen Blättern, der auch im Winter Struktur in den Garten bringt. Von November bis April öffnet er seine rosaweißen Blütendolden und schließt damit die Blühlücke der kalten Monate, wenn kaum etwas anderes im Beet blüht. Nach der Blüte bilden sich kleine blauschwarze Beeren, die für Menschen und Haustiere leicht giftig sind, weshalb Kinder sie besser nicht probieren sollten. An einem geschützten, milden Standort wächst er dicht und kompakt und eignet sich gut als blickdichte Hecke oder Solitär nahe am Haus.
Pflegehinweise
Pflanze den Lorbeer-Schneeball an einem windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise vor einer Mauer oder Hauswand, die die Nachtkälte mild abpuffert. Der Boden sollte durchlässig und mäßig nährstoffreich sein; in schweren Böden hilft eine Drainage aus Sand oder Kies beim Pflanzen. In strengen Wintern lohnt sich ein Winterschutz aus Reisig oder Vlies, besonders in den ersten Jahren, bis der Strauch gut eingewachsen ist. Gieße junge Pflanzen in Trockenperioden regelmäßig, ältere Exemplare kommen mit gelegentlicher Wassergabe gut zurecht. Ein Rückschnitt nach der Blüte im Frühjahr hält die Form kompakt, ist aber nicht zwingend nötig, da der Strauch von Natur aus dicht wächst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, kalkliebend, nährstoffreich
Der Lorbeer-Schneeball mag durchlässigen, humosen Boden mit guter Nährstoffversorgung. Er verträgt Kalk gut und wächst auf normalen Gartenböden zuverlässig. Staunässe solltest du vermeiden, besonders im Winter, sonst leiden die Wurzeln. In sandigen Böden hilft eine Kompostgabe beim Pflanzen, um Feuchtigkeit und Nährstoffe besser zu halten.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht meist für die ganze Saison. Wer mag, ergänzt im Mai mit Hornspänen für einen sanften Nachschub an Stickstoff. Frisch gepflanzte Exemplare freuen sich zusätzlich über eine Mulchschicht aus Laubkompost, die den Boden gleichmäßig versorgt. Ab Spätsommer verzichtest du auf weitere Düngung, damit das Holz vor dem Winter noch ausreifen kann.
Schnitt
Nach der Blüte im Frühjahr kannst du zu dichte oder störende Triebe herausschneiden, um die Form locker und die Krone luftig zu halten. Ein radikaler Rückschnitt ist selten nötig, der Strauch wächst von Natur aus recht kompakt. Entferne bei der Gelegenheit auch abgestorbene oder erfrorene Zweige, damit die Pflanze ihre Kraft in frisches Wachstum stecken kann.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.
Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?
