Filipendula ulmaria
Mädesüß
Volksnamen: Echtes Mädesüß, Wiesenkönigin
Foto: Sten Porse · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Mädesüß, botanisch Filipendula ulmaria, ist eine heimische Uferstaude, die im Kleingarten an feuchten bis nassen Standorten zeigt, wie üppig cremeweiße Blüten wirken können. Von Juni bis August, KW 24 bis 32, öffnen sich die stark duftenden, schaumig wirkenden Blütenrispen über dunkelgrünem, gefiedertem Laub und ziehen zahlreiche Bienen und Schwebfliegen an. Die Pflanze wird bis zu 1,5 Meter hoch und eignet sich hervorragend für den Teichrand, eine feuchte Beetzone oder den naturnahen Gartenteil. Mädesüß hat eine lange Tradition als Heilpflanze: Aus Blüten und Kraut wurden traditionell Tees und Aufgüsse zubereitet, für eigene Anwendungen lohnt sich vorab fachkundige Beratung. In der Küche verleihen die Blüten manchen Sirupen und Süßspeisen ein mandelartiges Aroma.
Pflegehinweise
Mädesüß mag es dauerhaft feucht bis nass, ein Standort am Teichrand oder in einer Mulde mit humosem Boden passt ideal. Gieße in trockenen Sommerwochen kräftig nach, besonders zwischen Mai und August, wenn die Rispen wachsen. Nach der Blüte kannst du die verblühten Stände stehen lassen, Vögel und Insekten finden dort noch Nahrung, oder sie im Herbst bodennah abschneiden. Die Staude teilt sich alle paar Jahre gut, das hält den Horst vital und du gewinnst gleich neue Pflanzen für andere feuchte Ecken im Garten. Winterschutz brauchst du nicht, Mädesüß ist bei uns bestens winterhart.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, humos, lehmig
Mädesüß stammt aus Ufer- und Feuchtwiesen und will es entsprechend feucht bis nass. Ein humoser, nährstoffreicher Boden mit guter Wasserhaltekraft passt am besten, staunasse Stellen am Teichrand oder in der Senke verträgt sie gut. Kalkhaltige bis leicht saure Böden sind beide möglich, wichtig ist vor allem die dauerhafte Feuchtigkeit.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Frühjahrsgabe reifer Komposterde im April reicht meist für die ganze Saison. Wer im Juni nachlegt, gibt am besten eine dünne Schicht Kompost oder gut verrotteten Mist um den Wurzelbereich. Mädesüß wächst in ihrer natürlichen Umgebung oft ganz ohne Düngung, an mageren Standorten hilft eine zusätzliche Gabe organischen Materials.
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