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Sorbus aria

Echte Mehlbeere

Volksnamen: Mehlbeerbaum

Echte Mehlbeere

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Echte Mehlbeere, botanisch *Sorbus aria*, ist ein heimischer Kleinbaum für den Garten mit etwas mehr Platz, gerne am Rand einer Streuobstwiese oder als Solitär. Im Mai zeigt sie weiße Blütendolden, die zahlreiche Insekten anlocken, im September und Oktober folgen rote, mehlig-fleischige Früchte. Roh sind die Früchte nur schwach giftig und können Übelkeit, Erbrechen oder Bauchweh auslösen, weshalb du sie nicht roh essen solltest; erst nach Frost oder durch Erhitzen werden sie milder und bekömmlich, weshalb man sie meist zu Kompott oder Mus verarbeitet. Die Blattunterseite ist auffällig silbrig behaart und leuchtet im Wind. Vögel wie Amsel und Wacholderdrossel schätzen die Mehlbeere als verlässliche Nahrungsquelle im Spätjahr.

Pflegehinweise

Pflanze die Mehlbeere an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, nicht zu nassem Boden; sie verträgt auch Kalk und trockene Standorte gut. Gieße junge Bäume in den ersten zwei Jahren nach dem Pflanzen regelmäßig, danach kommt die Mehlbeere mit natürlichem Niederschlag aus. Ein Rückschnitt ist selten nötig; entferne bei Bedarf im Winter nur abgestorbene oder sich kreuzende Äste, um eine lockere Krone zu erhalten. Halte den Wurzelbereich frei von Konkurrenzbewuchs, damit sich der Baum in den ersten Jahren gut etabliert. Da die Mehlbeere sehr frosthart ist, braucht sie im Winter keinen besonderen Schutz.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, kalkliebend, trocken, mager

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Echte Mehlbeere mag durchlässige, eher trockene bis mäßig frische Böden und fühlt sich auf Kalk besonders wohl. Schwere, staunasse Standorte verträgt sie schlecht, karge und steinige Lagen dagegen erstaunlich gut. Ein sonniger Platz mit lockerem Untergrund bringt sie am besten zur Geltung.

Düngung

Schwachzehrer

Als robuster Wildbaum kommt die Mehlbeere ohne zusätzliche Düngung gut zurecht. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost im Wurzelbereich reicht völlig, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen. Auf mageren Standorten kannst du im Frühjahr etwas reifen Kompost einarbeiten, mehr braucht sie nicht.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt, um eine stabile Kronenform mit gut verteilten Leitästen aufzubauen. Später genügt es, abgestorbenes oder sich kreuzendes Holz im spätwinterlichen Ruhezustand herauszunehmen. Größere Schnittmaßnahmen verträgt die Mehlbeere gut, sie treibt zuverlässig aus altem Holz wieder aus.

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