Salvia sclarea
Muskatellersalbei
Volksnamen: Muskatsalbei, Römischer Salbei
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Muskatellersalbei ist eine zweijährige, robuste Staude aus der Familie der Lippenblütler und bildet im zweiten Standjahr große, verzweigte Blütenstände mit rosa bis violetten Blüten. Botanisch heißt sie Salvia sclarea, im Beet wird daraus einfach der Muskatellersalbei. Die Pflanze duftet würzig aromatisch, mit einer Note, die an Muskat erinnert, und zieht Bienen und Hummeln in Scharen an. Sie liebt Vollsonne und trockene, durchlässige Böden und wirkt mit ihrem silbrig behaarten Laub und den hohen Blütenrispen auch als Blickfang im Staudenbeet.
Pflegehinweise
Pflanze deinen Muskatellersalbei an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Im ersten Jahr bildet er nur eine Blattrosette, gieße junge Pflanzen mäßig und vermeide Staunässe. Im zweiten Jahr treibt er die hohen Blütenstände; ein Rückschnitt nach der Blüte hält die Pflanze kompakt und fördert oft einen weiteren, kürzeren Nachtrieb. Da er zweijährig ist, stirbt die Pflanze nach der Samenreife ab; lass ein paar Stände stehen, dann sät er sich im Garten gerne selbst wieder aus. Ein winterlicher Schutz mit Reisig ist an sehr kalten Standorten sinnvoll, an milden Lagen kommt er meist ohne aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, kalkliebend, mager, trocken
Muskatellersalbei mag es mager und durchlässig, staunasser Boden lässt die Wurzeln schnell faulen. Ein sonniger Platz mit kalkhaltiger, sandiger bis steiniger Erde erinnert am ehesten an die mediterrane Heimat der Pflanze. Zu nährstoffreiche Böden führen zu viel Blattmasse, aber wenig Aroma und Standfestigkeit.
Düngung
Schwachzehrer
Muskatellersalbei braucht kaum Düngung, eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus. Zu viel organischer Dünger macht die Triebe weich und anfällig für Fäulnis. Am besten gedeiht die Pflanze, wenn du sie eher knapp hältst statt zu verwöhnen.
Überwinterung
Muskatellersalbei ist zweijährig und bildet im ersten Jahr eine Blattrosette, die mit etwas Glück den Winter übersteht. In milden Lagen reicht ein Winterschutz aus Reisig oder Laub über der Rosette. In rauen Lagen oder auf schweren, feuchten Böden überlebt die Pflanze den Winter oft nicht, dann lohnt sich eine jährliche Neuaussaat.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
Die Aussaat gelingt am einfachsten direkt im Freiland ab Mitte April bis Mai · KW 16 bis 20, da Muskatellersalbei ein Lichtkeimer ist und die Samen nur leicht angedrückt werden sollten. Vorkultur auf der Fensterbank ab März · KW 9 bis 12 verschafft der Pflanze im ersten Jahr einen Vorsprung. Alternativ lassen sich im Sommer halbverholzte Kopfstecklinge schneiden und bewurzeln. Da die Pflanze sich bei guten Bedingungen auch selbst aussät, findest du oft im Folgejahr Jungpflanzen in der Nähe der Mutterpflanze.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
besonders bewährtBasilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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